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Frank Tobies und Nick Blume im SVO-Trikot

Handball l Oebisfelde (jpi) Die Mitteldeutschen Oberliga-Handballer des SV Oebisfelde rüsten personell für die neue Saison auf. Wie Teammanager Detlef Miegel informierte, konnte Frank Tobies neben Tobias Stefani und Alexander Naumann als dritter Torhüter verpflichtet werden. Tobies ist wie sein Bruder Lars ein Oebisfelder Eigengewächs. Beide stehen momentan in Diensten des 1. Nordligisten VfB Klötze. Frank Tobies spielte nach seiner Rückkehr vom SC Magdeburg in der Saison 2007/2008 für die damalige Regionalliga-Sieben des SVO und wechselte anschließend in die Verbandsliga-Sieben der Oebisfelder, ehe es den 27-Jährigen nach Klötze zog.

"Die Kontakte zu Frank waren schnell hergestellt. Er hat die erneute Herausforderung und die an ihn gestellten Erwartungen sofort angenommen", betonte Teammanager Miegel.

Außerdem unterschrieb bei den Oebisfeldern auch Kreisläufer Nick Blume vom HV Solpke/Mieste. Blume habe bei den Allerstädtern bereits einige Trainingseinheiten absolviert. Miegel: "SVO-Trainer Hendrik Tuschy hat das Talent und das Potenzial des 18-Jährigen frühzeitig erkannt. Mit dem jungen Nick Blume denken wir bereits zwei Schritte voraus."

Außerdem gab der Teammanager auch bekannt, dass neben Alexander Vogel und Christian Herrmann (wir berichteten) auch alle anderen Spieler aus dem aktuellen Kader in der Saison 2014/15 wieder für den SVO in der Mitteldeutschen auflaufen werden.

(Quelle: Volksstimme)
1. Männer: Oebisfeldes Trainer Hendrik Tuschy nennt Gründe für die prekäre sportliche Situation

„Es kann nur noch besser werden“

Oebisfelde. Nach Beendigung der Hinrunde in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga rangieren die Männer des SV Oebisfelde mit 5:21-Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.

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Routinier David Eckert (beim Wurf) stellt dem SV Oebisfelde aufgrund der schwierigen personellen Situation seine ganze Erfahrung zur Verfügung, um mit der ersten Männer-Mannschaft noch den Klassenerhalt in der Oberliga zu schaffen.

Trainer Hendrik Tuschy nennt Gründe für die sportliche Talfahrt des Vorjahresdritten und hofft auf eine bessere Rückrunde.

Als erstes weist der Trainer auf seinen kleinen Kader hin, der aufgrund der langwierigen Verletzungen von Christian Herrmann und Nico Bischoff, den Ausfällen von Michael Meichsner und Oliver Meinel sowie den Abgängen Alexander Naumann und Lukas Götz im Vergleich zur Vorsaison geschwächt in die Serie ging. „Die Vorbereitung auf die Saison und die wöchentliche Trainingsarbeit haben darunter gelitten. Dass Routiniers wie Andreas Kalupke, Thomas Thiele und der reaktivierte David Eckert das Rückgrat bilden müssen, sagt alles. Von den jungen Spielern darf man in einer solchen Situation nicht erwarten, dass sie es richten können oder gar sollen“, erklärt der Trainer.

Die geringen finanziellen Möglichkeiten des SVO ließen im Sommer nicht zu, neue Spieler mit der nötigen Qualität nach Oebisfelde zu holen. Andere Vereine der Liga haben diese Möglichkeiten und sie haben diese auch genutzt, wie die Allerstädter feststellen mussten.

Die anderen Teams haben sich sportlich verstärkt, dennoch ist festzustellen, dass der SVO nicht das Niveau der vergangenen Saison erreicht hat. Hendrik Tuschy hat Verständnis für die Erwartungshaltung,
die der dritte Platz weckte, relativiert jedoch. „Die Vorsaison als Maßstab zu nehmen, ist allerdings zu hoch gegriffen. Die komplette Saison lief ausgesprochen gut und man spielte auf überdurchschnittlichem Niveau. Das erweckt im Umfeld auch erhöhte Ansprüche, sind diese ja nichts anderes, als die Anerkennung des Geleisteten. Gedacht zu haben, es würde ähnlich weiter gut laufen, ist leider utopisch und war innerhalb der Mannschaft klar.“

Doch nun stellt sich die aktuelle Situation völlig anders da, der SVO ist Tabellenletzter, der Abstieg aus der 4. Liga droht. Der Druck ist hoch, der Abstiegskampf verzeiht kaum noch Fehler. Tuschy und der Mannschaft ist dies bewusst. „Je weniger Spiele zu bestreiten sind, desto höher wird der Druck, Punkte gegen den drohenden Abstieg holen zu müssen. Dass die Mannschaft dieses möchte, muss wohl kaum erwähnt werden. Nach einem verlorenen Spiel von einer guten Leistung zu sprechen, mag manchen unwirklich erscheinen. Und dennoch hat die Mannschaft über weite Strecken guten Handball gespielt und sich zumeist letztlich selbst geschlagen.“
Doch die Mannschaft und Trainer nehmen sich den Druck, denn „es kann ja nur noch besser werden.“ Es spielt keine Rolle mehr, wer der nächste Gegner ist, Erfolge in Form von Punkten müssen her, am besten schon kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen den TuS Radis.
Trainer Tuschy hofft, dass bei seinen Mannen Leichtigkeit, Spielfreude und Spaß eintreten. Dabei setzt die Mannschaft auch auf die eigenen Fans und die Unterstützung aus dem Umfeld, um die prekäre Lage zu meistern. „Auch wenn ein gewisser nachvollziehbarer Unmut unter den Fans vorhanden ist, so brauchen wir eine volle Hans-Pickert-Halle, Unterstützung von den Rängen auch bei Fehlern und ein verrücktes Handballdorf, welches zusammenhält“, appelliert Trainer Hendrik Tuschy.

Von Renee Sensenschmidt

http://www.svo1895-handball.de/?p=959


Ich hoffe Oebisfelde kriegt noch die Kurve. Auch wenn der Weg weit ist bin ich immer gerne in Oebisfelde gewesen. Ein sehr nettes Völkchen da oben welches einen als Gast immer herzlich willkommen heißt. Wäre schade in der nächsten Saison darauf verzichten zu müssen!
Klare Ansage: SVO plant sofortigen Wiederaufstieg

Handball: Interview mit Detlef Miegel, Teammanager der Mitteldeutschen Oberliga-Männer des SV Oebisfelde
Samstag, 11. April 2015

Nach neun Jahren in der Regional- beziehungsweise Mitteldeutschen Liga hat es in dieser Saison die Männer des SV Oebisfelde (SVO) erwischt. Sie steigen von der Mitteldeutschen Liga in die Sachsen-Anhalt-Liga ab. Jens Pickert sprach mit SVO-Teammanager Detlef Miegel.

Volksstimme: Nach Platz drei in der Vorsaison und sogar berechtigten Aufstiegshoffnungen in die dritte Liga liegt der SVO aktuell auf dem vorletzten Platz und ist abgestiegen. Haben Sie mit einem derartigen Absturz gerechnet?

Detlef Miegel: Nein, natürlich nicht. Seit Jahren spielt der SV Oebisfelde mit der ersten Männer-Mannschaft am Limit – sportlich, finanziell und logistisch. Der dritte Tabellenplatz in der Vorsaison hat meiner Meinung nach über diese Tatsache hinweggetäuscht. Dies lässt den Absturz noch dramatischer erscheinen.

Trotzdem habe ich zumindest mit einem einstelligen Tabellenplatz gerechnet und erst recht mit dem Klassenerhalt.

Was sind für Sie die Gründe für die negative Entwicklung in dieser Saison?

Allein sportliche Gründe sind für den Abstieg verantwortlich. Dass die neue Saison eine Herausforderung darstellen wird, war spätestens nach der schweren Verletzung von Christian Herrmann klar. Deshalb haben wir uns sehr um Verstärkung auf der halbrechten Position bemüht. Leider ist uns das in der laufenden Saison aus unterschiedlichen Gründen nicht gelungen. So zum Beispiel bei einem Akteur vom Liga-Kontrahent Rot-Weiß Staßfurt. Er hatte unter bestimmten Bedingungen sein Interesse bekundet, bei uns zu spielen. Wir haben uns für ihn eingesetzt. Leider hat er abgesagt.

Außerdem sind weitere verletzungsbedingte Ausfälle hinzugekommen. Die konnte die Mannschaft sportlich nicht kompensieren. Die Saison war daher leider geprägt von Pleiten, Pech und Pannen und dem frühzeitigen Phänomen Abstiegskampf, das bekanntermaßen seine eigenen Gesetze hat.

Wird sich die Mannschaft in der kommenden Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga personell verändern?

Erfreulich ist, dass der komplette Kader einschließlich Trainer und Betreuerstab um Übungsleiter Hendrik Tuschy die Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga in Angriff nehmen wird. Dass wir keine Abgänge zu verzeichnen haben, spricht für die Moral und den Zusammenhalt im Team und ist gleichzeitig Ausdruck des Vertrauens und der guten Zusammenarbeit zwischen den Sponsoren, den Verantwortlichen des SV Oebisfelde und des Fördervereins Handball sowie seinen Mitgliedern.

Sind für die neue Saison auch Neuzugänge vorgesehen?

Ziel ist es, den Kader zu vergrößern und zu verjüngen ohne möglichst an Schlagkraft zu verlieren. Dies wird aktuell nur über Neuzugänge zu erreichen sein, die nicht aus den eigenen Reihen kommen.

Entsprechende Gespräche mit Spielern aus anderen Vereinen gibt es bereits. Sie sind zum Teil schon recht weit fortgeschritten. Aufgrund der noch laufenden Spielzeiten möchte ich dazu aber noch keine weiteren Details bekanntgeben. Außerdem werden wir die Zusammenarbeit mit der eigenen A-Jugend intensivieren und auch einfordern.

Bis zum Start in die Sachsen-Anhalt-Liga sind noch knapp fünf Monate Zeit. Zu früh, um über Ziele zu reden?

Nein. Unsere Ziele für die kommende Saison sind klar definiert: Die Landesmeisterschaft und das damit verbundene Aufstiegsrecht in die Mitteldeutsche Oberliga. Es wird natürlich schwer, da wir die Gejagten sein werden, doch es ist machbar.

Herr Miegel, vielen Dank für das Gespräch.

(Quelle: Homepage Oebisfelde)
Nanu Huh das passt zu den Gerüchten hier bei mir auf der Arbeit...
Was gibt es denn dort für Gerüchte?
(16.04.2015, 09:28)Handballer0815 schrieb: [ -> ]Was gibt es denn dort für Gerüchte?

Big GrinBig GrinBig Grin Du bist bestimmt aus Oebisfelde - grade neu angemeldet Big GrinBig GrinBig Grin

In Vorsfelde soll der langjährige Trainer sehr umstritten sein. Der Manager aus Vorsfelde wurde wohl auch schon in Oebisfelde gesichtet. Dann wurde Herr Tuschy angeblich bei einem Spiel in Helmstedt entdeckt. Irgendwas mit Hannover gibt es auch noch. Und es heisst Euer Trainer hat in Oebisfelde keinen Vertrag für eine Liga tiefer und ist frei.

Sollten so´ne Infos nicht von Euch selbst aus Oebisfelde kommen? HuhTongue
Es macht mich aber unendlich traurig und es ist echt schade UndecidedSleepyAngry

Aber Calbe, Köthen, Staßfurt, Aschersleben und Oebisfelde in einer Liga wäre einfach toll gewesen Confused
Du hast recht, ich bin neu hier und aus Oebisfelde. Das es eine Liga tiefer geht ist aber wirklich sehr schade.
Waren immer schöne Sachsen Anhalt Derbys.
(16.04.2015, 13:32)Handballer0815 schrieb: [ -> ]Du hast recht, ich bin neu hier und aus Oebisfelde. Das es eine Liga tiefer geht ist aber wirklich sehr schade.
Waren immer schöne Sachsen Anhalt Derbys.

Aber einmal kommt ihr noch zu uns... Tongue
Wie ist es eigentlich...

Kann Herr Tuschy glücklich sein noch nicht entlassen worden zu sein? Tongue
Oder muss Oebisfelde glücklich sein das Herr Tuschy überhaupt noch da ist? Big Grin

Für mich steht fest das die Mannschaft innerhalb eines Jahres nichts so verlernt haben kann das sie absteigen müssten. So schlecht sind die Ergebnisse auch mit den extremen Verletzungssorgen nicht gewesen.

Also müssen es andere Gründe sein. Womöglich trifft Grenzgänger grade den wunden Punkt und der genannte Herr hat mit Herrn Tuschy seinen Sündenbock gefunden Undecided das ist übel...
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