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Normale Version: Spielplan Saison 2017/18 Sachsenliga Männer
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Der Spielplan ist veröffentlicht und sehr gewöhnungsbedürftig. Da ja in dieser kommenden Saison nur 10 Mannschaften in der Sachsenliga spielen wollen, finden nun bloß 5 Partien je Spieltag statt. Da ja wegen irgendwelchen Gründen an den ersten beiden Spieltagen gleich mal jeweils eine Partie verlegt wurde, waren es nur noch 4 Partien. Ab Ende November hat man freundlicher Weise der Adventszeit Rechnung getragen und macht Weihnachtspause.
Als Anhänger des Handballsports im Bundesland Sachsen muß man sich Gedanken machen über die derzeitige Entwicklung, besonders im Männerbereich. Unverständlich, dass sich keine "Nachrücker" in den beiden Verbandsligen gefunden haben für den HC Einheit Plauen und den TSV Radeburg.
Das ist natürlich wirklich übel. Und unattraktiv für Sponsoren.
Die Grubenlampe dürfte Favorit sein, oder? Was meint ihr?
Warum gibt es nur 10 Mannschaften in der Sachsenliga?
12 Mannschaften waren es in der vergangenen Saison, Elbflorenz II ging in die MDOL, Zwickau kam von da runter. HC Einheit Plauen durfte zusätzlich in die MDOL, weil aus Sachsen-Anhalt und Thüringen keiner Interesse hatte dort zu spielen, was später in der Richtung war, ist ein anderes Thema. TSV Radeburg zog aus finanziellen Gründen zurück, da waren es nur noch 10 Mannschaften. Plauen-Oberlosa II stieg als 12. ab, HSG RIO behielt den Platz in der Sachsenliga auf Grund des Aufstiegs von HC Einheit Plauen und dem Rückzug von Radeburg. Hartha ist Regelaufsteiger aus der Verbandsliga Ost, aus der VL West wollte der Erste(Glauchau-Meerane) nicht aufsteigen. So kommen die nur 10 Mannschaften zu stande. Ob aus den VL der Zweite oder Dritte gefragt wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.
In meinen Augen eine beschämende Situation für den Handball-Verband und die Vereine in der Verbandsliga. Wenn nächstes Jahr vielleicht drei Mannschaften aus der MDOL zurück in die Sachsenliga kommen und man steigt dann auf, wird es doppelt schwer, die Klasse zu halten.
(28.07.2017, 21:12)'ElCattivo' schrieb: [ -> ]Das ist natürlich wirklich übel. Und unattraktiv für Sponsoren.
Die Grubenlampe dürfte Favorit sein, oder? Was meint ihr?

Da mein Eintrag gestern hier nicht übernommen wurde jetzt nochmal meine Gedanken zu ElCattivo`s Frage.

Um den Staffelsieg werden sich meiner Meinung drei Mannschaften streiten.

1. Zwickau als Absteiger aus der MDOL trotz einiger Abgänge auf jeden Fall.
2. Görlitz hat irgendwo mal verkündet, dass man nach zwei dritten Plätzen in den letzten beiden Jahren die MDOL ins "Visier" nehmen möchte. Dazu kommen die "verlorenen Söhne" vom Rivalen aus Cunewalde wieder reumütig in den "Schoss der Familie" zurück.
3. Neudorf/Döbeln hat sich gut verstärkt, 6 Spieler vom Sachsenligakonkurrenten HSG RIO und dazu den im Februar in Oschatz
unverständlicherweise geschassten erfahrenen Trainer mit Sachsenliga- und MDOL-Vergangenheit, Th. Schneider. To wird es schnell mit seiner Art gelingen, die alteingesessenen Spieler und die Zugänge zu einer Einheit zusammen zu schweißen.

Dahinter ordne ich die beiden Mannschaften vom LHV Hoywo und der SG Zwenkau-Leipzig ein.

Hoywo wird noch von der Routine seiner erfahrenen Spieler Schacht, Canbeck und wie sie alle heißen profitieren. Die beiden Zugänge aus dem Brandenburgischen kann ich nicht einschätzen, da dies für mich von meinem Wohnort im "flachen Land zwischen Weser und Ems" noch schwerer einzuschätzen ist, als die Sachsenliga. Die 4 hochgezogenen Jugendspieler aus dem eigenen Nachwuchs werden noch etwas Zeit benötigen.
Die SG Zwenkau-Leipzig wird stark abhängig sein vom Spielplan der Jugendbundesligamannschaft der DHfK. Trotzdem garantieren einige erfahrene Spieler wie Marek im Tor für eine sorgenfreie Saison.

Um den sechsten und siebten Platz werden sich meiner Meinung nach EHV II und HVH Kamenz streiten.

Aue wird wieder von der Länderspielzeit mit der Spielpause in der 2. BL im Januar mit 4 Spielen die nötigen Punkte holen, wenn die spielberechtigten Spieler der Ersten eingesetzt werden können.
Kamenz wird routiniert genug sein den Abstand nach unten zu den Abstiegsrängen zu halten und nach oben wird man nichts tun können.

Bleiben die drei Mannschaften SG Hartha als Aufsteiger, SG Cunewalde-Sohland und HSG RIO, die die beiden Absteiger unter sich ausmachen werden. Denn bei 6 Mannschaften des Landes Sachsen in der Mitteldeutschen Liga muss man schon einplanen, dass die ein oder andere Mannschaft den Weg in die Sachsenliga im Jahre 2018 antreten muss und es in der Saison kein Verzichten auf das Aufstiegsrecht der berechtigten Verbandsligisten geben wird. Entsprechend der Anzahl der Absteiger aus der MDOL wird sich im nächsten Frühjahr die Anzahl der Absteiger in die Verbandsligen ergeben. Von zwei, über einen bis gar keinem, ist alles möglich.

Hartha wird bestimmt am Anfang von der Euphorie des Aufstiegs getragen werden, siehe RIO in der letzten Saison mit 5 Punkten aus drei Spielen, aber dann wird es schwer für die Mannschaft aus dem Osterzgebirge.
Die Mannschaft der Motorenwerker aus dem Cunewalder Tal, die viele gute Spieler verloren hat muss sich nun in der neuen Spielgemeinschaft mit Sohland erstmal finden. Und der erste Neuzugang der Saison, die 1,90 m große, sehr biegsame "Abwehrkante", der "Dummy", darf ja nicht eingesetzt werden.
Bleibt noch die Mannschaft "meines Herzens", die HSG RIO. In der letzten Saison nach gutem Start glücklich nur die Klasse gehalten, weil der HC Einheit Plauen zusätzlich aufsteigen durfte in die MDOL, die TSG Radeburg aus Kostengründen ihre Mannschaft aus der Sachsenliga zurückgezogen hat. Das dann auch niemand neben Hartha aus den Verbandsligen aufsteigen wollte, führte zu der jetzigen Situation mit nur 10 Mannschaften und einem wie vorgehend beschriebenen "beschi...." Spielplan. Bei der Führung der HSG knirschte es im Februar/ März gewaltig, was auch zu der in meinen Augen falschen Entscheidung, Entlassung des Trainers, führte. Der beste Torschütze, M. Wolf, verabschiedete sich im Februar noch in Richtung MDOL nach Delitzsch und nach Saisonende gingen 6 Spieler zur HSG nach Döbeln. Bin gespannt, wer neben einem umfunktionierten ehemaligen Torhüter als Halblinker noch die RIO- Mannschaft verstärken wird.