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RE: Staßfurt - MHV Handball Fan - 28.10.2014

Tut mir leid aber diesen "offenen Brief" aus Staßfurt finde ich eine bodenlose Frechheit! Ich war selbst in der Halle anwesend. Was da vorgefallen ist hat in keiner handballhalle der Welt etwas zu suchen. Es waren weder "tumultartige Szenen wie in jeder anderen Halle". Es war Androhung und teilweise Vollzug von Gewalt gegen 18-Jährige Jungs (Fast noch Kinder & Jugendliche) und das von großgewachsenen - ich weiß nicht was... (das Verhalten kann man nicht als Erwachsen bezeichnen). Mit Sicherheit kann man sich über die Spielweise und den letzten aüßerst arroganten 7m wundern, vielleicht sogar teilweise aufregen weile es "neu" ist. Aber was die Staßfurter Mannschaft da nach dem Abpfiff losgelassen hat war unter aller Kanone! Peinlich und Beschämend auf (Fast noch-) Kinder loszugehen. Wäre das einer anderen Mannschaft passiert - hätten die Verantwortlichen genauso reagiert. Wie gesagt ich stand nur ein parr Meter entfernt und sage euch als selbst immer fairer und respektvoller Sportler - das war ein NO GO!!! Die Spieler sollten sich in Grund und Boden schämen für Ihr Verhalten sowie die Vereinsführung für diesen peinlichen Brief der einfach nicht der Wahrheit entspricht.


RE: Staßfurt - Mogli25 - 28.10.2014

Freiberg stellt sich grade ins schlechte Licht gegenüber den anderen MOL -Mannschaften, weil
nicht der Stassfurter Brief ist eine Frechheit, sondern der (doch nicht so offene)Brief des Freiberger Trainers Bolomsky an den MHV sowie DHB, bzw an den angesetzten Schiedsrichtern, wie sie zu pfeifen haben, um Welpenschutz für seine jungen Spieler ( fast noch Kinder, wie es so schön heißt )zu erwirken. Geht ja mal gar nicht.
Freiberg selber hat entschieden, dass man mit den A-Jugendlichen in der 4 .Liga auflaufen will.
Wenn Freiberg nun wirklich mit mehreren Kameras die Spiele filmt um mit den Videos dann gegen die Gegner vorzugehen , dann frage ich mich wo die Videos vom Stassfurt Spiel sind? Nicht ein Video von Freiberger Seite wurde gestellt, nur von Stassfurt.
Bitte Freiberger Schreiblinge, Spielberichte sachlich und wahrheitsgemäß schreiben, die deutlichen Übertreibungen sind genauso überflüssig.


RE: Staßfurt - 1aolli - 28.10.2014

Eins muss man den Freiberger Trainer ja lassen. Mit seinem Rumgejammere hat er doch bei den Schieris erreicht, was er wollte. Die Gegner von Freiberg kassieren gegen Freiberg etwa doppelt so viel Zeitstrafen, wie in anderen Spielen. Die Neutralität bei Schiesdrichtern konnte ich bei Freiberger Beteiligung nicht erkennen. Mind. die Hälfte aller schnellen Mitten gehören eigentlich abgepfiffen. 3m zum Freiwurf kennen die Spieler nicht usw. Die Forderung selbst von Freiberger Seite nach zusätzlichen Schieris für diese Spielweise kommt ja auch nicht ungefähr.
Und noch einmal für alle , ob dabei oder nicht dabei, Die tumultartigen Szenen waren nach genau 40 Sek erledigt. Wahrscheinlich wären sie erst gar nicht "so" schlimm geworden, wenn sich der Freiberger Betreuer um seinen Spieler gekümmert hätte und nicht erst die Konfrontation mit dem Gegner suchte. Aber wie gesagt nach fast genau 40 Sek war alles erledigt. Der Beweis dafür wird dann wie vom Verein angekündigt per Video veröffentlicht.


RE: Staßfurt - AndreaW - 29.10.2014

In Freiberg kapiert das scheinbar einfach niemand. Es geht doch schon lange nicht mehr um das Spiel in Staßfurt. Da wurde doch schon alles zu gesagt und alles weitere wird sich zeigen.

Es geht hier jetzt nur noch um DAS VERHALTEN DER HSG FREIBERG, das sie meinen Schützenswerter als alle andere Teams zu sein und mit einem Brief an den MHV, DHB und die Schiedsrichter ganz bewusst versuchen Einfluss zu nehmen.

Ihr seid es, die völlig Respektlos gegenüber der Liga und den Teams auftreten. Ihr als Verein und ganz besonders die "Hort-Aufsicht" Bolomsky gehört wegen des mega frechen Briefes gnadenlos ausgepfiffen!!!

Darum geht es liebe Freiberger!!! Wieso kapiert das einfach niemand???


RE: Staßfurt - AndreaW - 29.10.2014

HSG - Grubenlampe
Strafminuten: 8/14, Strafwürfe: 9/9

HSG - GoGo
Strafminuten: 4/10, Strafwürfe: 7/2

HSG - Werratal
Strafminuten: 8/18, Strafwürfe: 8/2

HSG - Staßfurt
Strafminuten: 14/30, Strafwürfe: 9/6

HSG - Oebisfelde
Strafminuten: 8/20, Strafwürfe: 8/3

HSG - Radis
Strafminuten: 2/16, Strafwürfe: 9/3

Aktuell:
HSG - alle Gegner
Strafminuten: 44/108, Strafwürfe: 50/25

Glückwunsch an die HSG Freiberg und insbesondere H.Bolomsky, mit den Briefen wurde ja alles erreicht!!!

Pfeift die HSG und H.Bolomsky gnadenlos aus!!!
Das sind die Inbegriffe der Unfairness!!!

Lg aus MD


RE: Staßfurt - Thälmannpionier - 29.10.2014

was passiert nochmal auf dem Schulhof, wenn der Lehrer ganz besonders darauf hinweist dass ein bestimmter Schüler auf keinen Fall gemieden, gemobbt oder geärgert werden soll?! Evtl. noch mit dem Hinweis dass er unter dem besonderen Schutz des Lehrers steht?! CoolAngel


RE: Staßfurt - Mogli25 - 29.10.2014

Danke AndreaW für die ausführliche Statistik, die wie es scheint, ganz nach Herrn Bolomsky's Vorstellungen laufen.
Traurig aber war.


RE: Staßfurt - DonMaffa - 29.10.2014

Vorweg: ich bin weder Fan von Freiberg noch von Staßfurt...

Ich finde es bedenklich, wenn hier unterstellt wird, dass die Schiedsrichter im MHV parteiisch sind. Eine Auflistung der Zeitstrafen ist meiner Einschätzung nach nicht zielführend, da das "nur" Zahlen sind. Das ist zu einfach...

Warum sichtet denn nicht jemand mal alle Spiele von Freiberg und sucht die Szenen raus, bei denen Freiberg bevorteilt wird?!

Weiterhin gehe ich davon aus, dass diejenigen Gespanne, welche den offenen Brief erhalten haben, diesen unter "Gesehen, gelesen, gelocht und vergessen" abgeheftet haben.


RE: Staßfurt - Prof - 29.10.2014

Die nackten Zahlen weisen natürlich auf gewisse Tendenzen hin: ja, Freiberg bekommt mehr Siebenmeter und ja, Freiberg bekommt weniger Zeitstrafen.
Die Auswertung ist dann doch aber typisch deutsch, wenn man sich nur anhand einer Anzahl ungerecht behandelt fühlt...

Solche Zahlen sind nur sinnvoll, wenn man zusätzlich die Spielanlagen beider Mannschaften berücksichtigt und die sind nun mal bei Freiberg gegenüber allen anderen Teams besonders unterschiedlich.

Eine Mannschaft, die vor allem auf Würfe aus dem Rückraum baut, wird nun mal immer weniger 7m bekommen, wenn sie nicht in die Lücken durchbricht, sondern über die Abwehr wirft. Freibergs Spiel ist nun mal konsequent darauf ausgelegt, direkt in die Lücken zu ziehen. Tendenziell entstehen dabei mehr 7m. Außerdem spielt Freiberg eine offene Deckung, sprich es kommen weniger Aktionen bis zum Torraum (die Fehler entstehen früher) oder die Gegenspieler kommen bis zum Torraum und die Abwehr lässt (theoretisch) die Hände weg: kann kein 7m entstehen. Dazu kommen immer noch die Fälle, dass der Angriffsspieler zwar gefoult wird und der Ball trotzdem noch ins Tor kullert, da pfeift kein SR 7m, sondern lässt Vorteil laufen. Es gibt einfach wahnsinnig viele Faktoren, die auf die 7m-Statistik wirken und da ist ein nackter Zahlenvergleich einfach irreführend. Selbst wenn in einem Spiel beide Mannschaften gleich viele 7m zugesprochen bekommen, kann sich immer noch ein Team benachteiligt fühlen. Analog funktioniert das bei den Zeitstrafenverhältnissen. Hier muss man natürlich zugeben, dass ein Foul an einem im Körperbau unterlegenen Spieler wesentlich intensiver aussieht, als wenn ein dünnes Hemd an einem Hünen klammert.

Dieser Brief an die SR ist natürlich sehr fragwürdig und zu kritisieren, aber ich bezweifle, dass das der Auslöser dieser Statistiken ist.


RE: Staßfurt - Dirk - 29.10.2014

Also ich finde diese "Statistik" nicht sehr aussagekräftig. Wenn Freiberg ein offensives und schnelles Spiel hat, dann kann es eben auf öfter vorkommen, dass man am Trikot gezogen wird oder von hinten oder allgemein gefoult wird, wenn der Gegenspieler einfach zu spät dran ist. Jetzt allen Schiris zu unterstellen, sie würden Freiberg bevorzugen, ist zu pauschal.
Die Sache mit dem Brief ist auf jeden Fall nicht der richtige Weg. Diese Kritik muss sich Freiberg gefallen lassen.
Das es nach dem Stassfurt-Spiel zu "körperlichen Auseinandersetzungen" kam, ist ja inzwischen unumstritten und sollte geahndet werden bzw. ist ja auch schon geahndet worden. Somit sollte sich dieses Thema erledigt haben.
Mag sein, dass vielen die Spielweise von Freiberg sauer aufstößt, aber man kann ja keinem vorschreiben, wie er zu spielen hat. Wenn diese Spielweise zum Erfolg führt, dann ist es am Trainer, diese fortzusetzen oder selber zu entscheiden, wie es weiter gehen soll.

Die Freiberger widerrum, sollten sich nicht über eine "zu harte Spielweise" beschweren. Wer "volles Tempo" in die gegnerische Abwehr läuft, der riskiert eben auch mal einen (beabsichtigten oder unbeabsichtigten) hefitgeren Körperkontakt. Das gehört zum Handball einfach dazu. Wenn dies eskaliert, wurde es in einem großen Teil der Fälle nach bestem Gewissen der Schiedsrichter auch bisher geahndet. Das jeder Schiedsrichter eine eigene Linie hat und auch nicht jedes Gespann "gleich gut pfeift", muss man einfach akzeptieren oder eben selber Schiedsrichter werden...