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HSV Bad Blankenburg - Onkel Wolfgang - 13.04.2011

Bad Blankenburger bleiben zusammen


Nach dem Wochenende und der in Wolfen erlittenen 33:37-Niederlage ist es definitiv: Der HSV Bad Blankenburg verpasst sein wichtigstes Saisonziel den sofortigen Wiederaufstieg in die dritte Liga. Und will dieses Vorhaben nun im kommenden Jahr umsetzen.
Bad Blankenburg. Dabei ist gegenwärtig davon auszugehen, dass die Blankenburger mit fast dem gleichen Kader wie in dieser Saison dieses Vorhaben in Angriff nehmen werden: "Es wollen alle Spieler bei uns bleiben", sagt HSV-Präsident Georg Jahn. Allein: Das Gros der Spieler hat bislang nur mündlich zugesagt.

Lediglich Robert Römermann und Donatas Puikis besitzen ebenso wie Trainer Frank Ihl einen Vertrag für die kommende Spielzeit. Bei allen anderen fehlen noch die entsprechenden Unterschriften. "Aber wir haben uns mit allen auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt", sagt Jahn, der die Unterschrift unter die Verträge nur noch als Formalie sieht. Ein Wackelkandidat ist nach OTZ-Informationen lediglich Vitalis Tautvaisas, über dessen Zukunft in Bad Blankenburg noch nicht endgültig entschieden ist. Während der Litauer bleiben möchte, ist man sich im Verein über eine Vertragsverlängerung noch nicht so recht einig. Nach Angaben von Jahn will man für die kommende Saison außerdem zwei neue Leute verpflichten. Namen wollte der Präsident jedoch noch nicht nennen.

Auch wenn man mit dem nun verpassten Aufstieg frühzeitig Planungssicherheit hat, herrschte in den vergangenen Tagen Unruhe im Verein. Jens-Michael Ruppelt, Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH und damit erste Ansprechpartner in Sachen Vertragsverhandlungen für die Spieler, zog sich bis zum 30. Juni "auf die wesentlichen Aufgaben des Geschäftsführers zurück", so der Blankenburger gegenüber OTZ. Grund sei vor allem eine enorme berufliche Mehrbelastung in den letzten Monaten. Eine von verschiedenen Seiten kolportierte komplette Handball-Auszeit dementierte Ruppelt auf Anfrage.

Außerdem betonte der Blankenburger, dass die Gespräche mit den Spielern bereits bis 30. März weitestgehend abgeschlossen waren, so dass es auch hier zu keinen Verhandlungsvakuum komme.

In diesen Tagen wollen sich Jahn und Ruppelt zu einem Gespräch über die künftige Aufgabenverteilung treffen. Außerdem werde diese Thematik auch auf der Tagesordnung der bevorstehenden Jahreshauptversammlung stehen.


Peter Scholz / 13.04.11 / OTZ