Umfrage: Welchen Platz belegt der HSV Glauchau nach der Saison 2012/2013?
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HSV Glauchau
#11
Solltest du mit "Chef" mich meinen, dann muss ich dich enttäuschen. Ich bin der Admin des Forums. Einen Chef gibt es hier nicht.
Ich erkenne leider dein Problem nicht, was du mit dem Forum hast. Für weitere Fragen/Kritik kontaktiere mich bitte per "private Nachrichten".

Gruß
Torsten
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#12

@Notenbude...vielleicht versuchst es mal mit paar sachlichen Berichten!

@Torsten...Danke, vielleicht kommt jetzt Notenbude mal wieder etwas runter!
Hurra, das ganze Dorf ist da!!!
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#13
Weichen sind gestellt

13.07.2012 - 09:03

Handball: HSV-Mitglieder stimmen Fusion zu


Die Verhandlungen zwischen den Vereinsvorständen des HSV Glauchau und des SHC Meerane über die Möglichkeiten einer Fusion können beginnen. Die Sportler des HSV Glauchau haben diesem Schritt auf der Mitgliederversammlung zugestimmt.

Bei der Entscheidung gab es nur zwei Enthaltungen. Zuvor hatte es auch schon von den SHC-Mitgliedern grünes Licht gegeben. "Damit können wir in den nächsten Tagen die ersten Gespräche aufnehmen", sagt Vereinschef Jens Rülke.

Dabei sollen unter anderem rechtliche und personelle Fragen behandelt werden. Der künftige Vereinsname wird dagegen erst später in den Mittelpunkt rücken. Laut Rülke sollen bis zum Ende des Jahres die Details für die Fusion feststehen. Ziel sei schließlich, dass mit Beginn der Saison 2013/14 der Spielbetrieb unter Regie des neuen Vereins erfolgen kann.

Im Nachwuchsbereich bilden Glauchau und Meerane bereits Spielgemeinschaften. Dort funktioniert die Zusammenarbeit ausgezeichnet. Bei den Männern spielen die beiden Vereine momentan in unterschiedlichen Spielklassen: Der HSV gehört zur Mitteldeutschen Oberliga. Der SHC läuft in der Verbandsliga auf.

Die 60 Mitglieder des HSV Glauchau, die an der Versammlung teilgenommen haben, sprachen dem bestehenden Vorstand das Vertrauen aus. Damit bleibt Jens Rülke an der Vereinsspitze. Zudem gehören Steffen Pfeil, Thomas Steinbach, Colin Schupke und Jürgen Fritsche zum Vorstand.



Publikation: Freie Presse, Glauchauer Zeitung
Erscheinungsdatum: 13. Juli 2012
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#14
Thumbs Up 
Ich finde, der HSV Glauchau ist eine Bereicherung für die Mitteldeutsche Handball Oberliga.
[Bild: 2816dj.jpg]
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#15
Thumbs Down 
Ein kleiner Rückblick auf die 1. Halbserie der 1. Saison des HSV Glauchau in der Oberliga Mitteldeutschland 2012/13

Am 15.09. 2012 um 17:00 Uhr fiel der Startschuss für den HSV Glauchau in der Oberliga Mitteldeutschland und das gegen den Top Favoriten aus Bad Blankenburg.
„Für mich wird der HSV Glauchau am Ende der Saison unter den ersten Fünf der Tabelle zu finden sein.“ prophezeite der Trainer des HSV Bad Blankenburg, Frank Ihl. Schaut man auf die Tabelle muss man anerkennen der Trainer hat Ahnung, er weiß von was er spricht. Natürlich ist es eine Momentaufnahme, aber diese wollen wir genießen.

[Bild: fnbcqb.jpg]

Nach der Hinrunde steht der HSV Glauchau auf Platz 4 der Oberliga Mitteldeutschland. Insgesamt konnten sieben Spiele erfolgreich gestaltet werden. Zweimal trennte man sich Remis und vier Niederlagen stehen auf der Negativseite. Ein Garant der tollen Serie sicher die Mannschaftliche Geschlossenheit und die starke Offensive. Man erzielte insgesamt 389 Tore das entspricht ein Schnitt von 29,9 pro Spiel. Ein sehr guter Wert, wenn man die Tabelle betrachtet.

Viel Negatives gibt es nicht zu berichten, aber fangen wir mit diesen an. Im ersten Spiel kritisierte der Trainer die Ängstlichkeit gegen den Gegner, was sich auch im ersten Auswärtsspiel in Halle fortsetzte. Spricht man den Trainer darauf an, sieht man sofort den Ärger in seinem Gesicht. „Eine unnötige Niederlage in Halle“, sagte Thomas Schneider nach dem Spiel. Man hatte sich schon im 1. Auswärtsspiel ein Erfolg ausgerechnet, aber es sollte nicht sein.

Danach stellte sich jedoch der Erfolg ein. Am 3. Spieltag gelang der 1. Sieg zu Hause gegen den SV Hermsdorf. Eine Woche später kam der 1. Auswärtserfolg in Apolda dazu mit einem überragenden Václav Toman. Man war in der „Spur“ und wollte dort bleiben. Das anschließende Match in Freiberg wollte man unbedingt gewinnen. Aber es hagelte eine unglückliche Niederlage. Die Umstände zwangen den Trainer zu Umstellungen innerhalb der Mannschaft, als sich die beiden Kylisek Brüder verletzten und fast im gesamten Match nicht zur Verfügung standen. Der Trainer ließ Vorsicht walten und schonte beide im nächsten Match. Trotzdem konnte dieses gegen den LHV Ziegelheim erfolgreich gestaltet werden. Man war im berechtigten Freudentaumel und hatte nach dem 6. Spieltag ein ausgeglichenes Punktekonto. Als gehandelter Favorit fuhr die Mannschaft nach Hoyerswerda und hatte beide Punkte fest eingeplant. Aber es kam anders. Die wohl schlechteste Leistung der Muldenstädter erbrachte unter dem Strich ein sogenannten „Nuller“. Auch innerhalb der Mannschaft schaute man sich mehr oder weniger betröpfelt an, damit hatte man nicht gerechnet. Wer da glaubte es beginnt eine Krise, der hatte sich Gott sei Dank getäuscht. Im nächsten Heimspiel zeigte die Mannschaft nun endlich was sie wirklich kann und fegte den Gast aus Radis regelrecht aus der Halle. Jetzt war der HSV Glauchau richtig in der Oberliga angekommen. Der nicht unbedingt erwartete Auswärtssieg in Köthen kam nicht von ungefähr. Sieht man die gesamten 60 Minuten war der Sieg auch vollkommen verdient. Spielerisch eine starke Leistung konnte abgerufen werden, welche sich in den nächsten Spielen fortsetzte. Auch wenn das nächste Heimspiel nur Unentschieden gestaltet werden konnte, das wie beeindruckte schon. Die Bestätigung folgte dann eine Woche später in Staßfurt wo man ebenfalls einen nicht unbedingt zu erwartenden Punkt erspielte. Im letzten Heimspiel des Jahres und auch im 1. des neuen Jahres zeigte man, dass die guten Ergebnisse kein Zufall waren. Mann siegte gegen Naumburg/Stößen und in Wolfen souverän.

Die Fans bedankten sich auf ihre Art. Zu den Heimspielen kamen weit über 450 Zuschauer pro Spiel und auch auf Gegners Platz war man mit fast 400 Zuschauern ein Magnet. Der HSV Glauchau ist ganz klar eine Bereicherung der Oberliga Mitteldeutschland, welche nun bereits zum 3. Mal ausgetragen wird.

Wer ist den nun eigentlich für den Erfolg verantwortlich? Eine gute und berechtigte Frage, welche ich einmal versuche zu erklären. Der HSV Glauchau wurde im Jahr 1993 Bezirksmeister und stieg in die neugegründete Oberliga Sachsen auf. Man spielte ständig in Sachsens höchster Klasse, auch wenn es in den ersten drei Jahren mehr oder weniger darum ging nicht abzusteigen, was immer gelang. Danach etablierte man sich in der Liga und nahm einen Mittelfeldplatz ein. Ständig konnte die Qualität gesteigert werden und vor allem war der Erfolg des eigenen Nachwuchses ein Erfolgsgarant. Man spielte in allen Jugend Klassen angefangen bei den Minis bis hin zur A Jugend. Eine erfolgreiche Trainerarbeit hat natürlich auch Namen. Stellvertretend seien hier genannt: Frank Müller, Reiner Nösel, Lothar Kühn und Jürgen Fritsche. Trainer die einen Großteil ihres Lebens den Handballsport gewidmet haben und auch noch tun. Talente konnten gefördert werden und diese spielten in der nun fast schon 20 jährigen Geschichte eine große Rolle und auch jetzt in der Gegenwart. Immer spielten Eigengewächse in der 1. Männer Mannschaft und hatten großen Anteil am Erfolg und so soll es auch bleiben. Eine hervorragende Arbeit des Vorstandes brachte den HSV Glauchau auch außerhalb Sachsens einen guten Ruf ein. Man spielte in der Vergangenheit in der Regionalliga Süd und konnte auch dort gute Resultate erzielen, obwohl die Auswärtsspiele bis zu 600 Kilometer von Glauchau entfernt statt fanden. Das alles ist in 1. Linie dem Mannen um Vereinschef Jens Rülke und Manager Steffen Pfeil zu verdanken. Eine große Hilfe kommt natürlich, auch wenn es nicht einfach ist, von den Sponsoren, welche den HSV Glauchau unterstützen.

Aber nicht alles glänzt. Bedenkt man dass man seit 1996 in der neu gebauten Sachsenlandhalle spielt ist das für den Zuschauer und den Fan und den Handballer ein schönes Erlebnis, aber dies hat auch seinen Preis. Eine enorme Hallenmiete steht jedem Monat an, dass der Verein in dieser Heimstätte selbst keine gastronomische Einrichtung betreiben darf, stimmt schon sehr traurig. In jeder kleinen Sporthalle verkauft der Verein seine Bockwurst mit Kartoffelsalat. In Glauchau ist das nicht möglich. Zieht man einmal Bilanz der letzten Jahre ist es enttäuschend, was die Stadt für den Handballverein übrig hat, so gut wie nichts. Man lehnt sich auch nicht so weit aus dem Fenster, wenn man bedenkt, dass der HSV Glauchau das Aushängeschild im Sport ist. Das sollte in Zukunft auch einmal in den Köpfen der Stadtväter eine Rolle spielen.

Schaut man auf die Tabelle stellt man fest, neun Punkte Abstand zu einem Abstiegsplatz ist eine Menge Holz aber noch kein Garant für den Klassenerhalt. Wünschen wir uns, dass Trainer Thomas Schneider seine Mannschaft weiter entwickeln kann, dann sollte sie in der Zukunft auch in der Oberliga Mitteldeutschland eine gute Rolle spielen. In diesem Sinne auf eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde – Maik aus Glauchau/Chemnitz
[Bild: 2816dj.jpg]
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#16
A-Wort der Mitglieder steht noch aus

Im März sollen die Mitglieder des SHC Meerane darüber abstimmen, ob eine Fusion mit den Glauchauer Handballern vollzogen wird. Vom HSV wird dafür noch kein Termin genannt.

Welchen Weg beschreiten die beiden Handballvereine SHC Meerane und HSV Glauchau ab der Saison 2013/2014? Die Frage ist nach wie vor nicht beantwortet. Beide Vorstände haben sich für eine Fusion ausgesprochen, doch das letzte Wort sprechen die Vereinsmitglieder, das steht noch aus.

Beim SHC sollte die Abstimmung im Januar stattfinden, doch der Termin wurde laut Mannschaftsleiter Frank Blauhut auf voraussichtlich Mitte März verschoben. "Die Verschiebung hat keine negativen Auswirkungen", sagte Blauhut. Es seien noch viele Detailfragen zu klären. Zurzeit ist ein Anwalt im Auftrag beider Vereine mit der Erarbeitung der Satzung des im Falle einer Fusion neu zu gründenden Vereins beschäftigt. Ist das erledigt, muss sie sechs Wochen zur Einsichtnahme für die Mitglieder ausgelegt werden. Gearbeitet wird zudem am Verschmelzungsvertrag. Der wird aber laut Blauhut erst unterschrieben, wenn die Fusion beschlossen ist.

SHC Meerane

Foto: Wiegand Sturm
Auf der Mitgliederversammlung Ende November 2012 wurden die SHC- Mitglieder darüber informiert, dass der Vorstand einer Fusion mit dem HSV Glauchau anstrebt. Nun ist ihre Meinung noch gefragt werden.

Die Arbeitsgruppen beider Vereine treffen sich regelmäßig, um bei einer Zustimmung der Mitglieder die Fusion unverzüglich auf den Weg bringen zu können. Am Freitag ist die nächste Zusammenkunft der Vorstandmitglieder geplant. Damit soll das spielfreie Wochenende für weitere Absprachen genutzt werden. "Wir wollen uns über die rechtlichen Details und den weiteren Zeitplan verständigen", sagte HSV-Vereinschef Jens Rülke. Zudem wird auch über einen möglichen Namen, mit dem der Verein ab der Saison 2013/14 in den verschiedenen Spielklassen an den Start geht, diskutiert. Danach will sich der HSV-Vereinschef zu einem Termin für die Mitgliederversammlung äußern.

Beim SHC Meerane ist die Situation prekär. Die erste Männermannschaft musste wegen Spielermangels aus der Verbandsliga zurückgezogen werden, es gibt kaum noch Nachwuchsarbeit und Übungsleiter, die Zuschauerzahlen sind zurückgegangen. Der SHC Meerane ist noch mit der zweiten Männermannschaft, sie ist Zweiter der 1. Bezirksklasse, und den Frauen, sie führen die Tabelle der 2. Bezirksklasse an, im aktuellen Punktspielbetrieb vertreten.

Aus Glauchauer Sicht soll mit der Fusion die Basis für einen leistungsorientierten Handballsport in Glauchau und Meerane geschaffen werden. Der HSV Glauchau rangiert gegenwärtig im vorderen Mittelfeld der mitteldeutschen Oberliga. Die Reserve steht an der Tabellenspitze der Bezirksliga und peilt den Aufstieg in die Verbandsliga an. Im männlichen Nachwuchsbereich arbeiteten die beiden Vereine mit Nachwuchspielgemeinschaften von der C- bis zur A-Jugend bereits seit mehreren Jahren zusammen.

Die Fusion kommt nur zu Stande, wenn 75 Prozent der anwesenden Mitglieder Ja sagen. (Gerhard Geidel mit HOF)

Publikation: Freie Presse, Glauchauer Zeitung
Erscheingungsdatum: 06. Februar 2013

[Bild: 2816dj.jpg]
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#17
Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der HSV Glauchau e.V. lädt seine Mitglieder zu einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung
am Mittwoch, den 10.04.2013 (19.30 Uhr)

in den Tagungsraum der Sparkasse Chemnitz (Leipziger Str.) in Glauchau ein.

Thema:
Abstimmung über die Verschmelzung mit dem SHC Meerane und Vorstellung der neuen Satzung.

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Mündliche Erläuterung des Entwurfes des Verschmelzungsvertrages
3. Verschmelzungsbericht des Vorstandes
4. Beschlussfassung über den Verschmelzungsvertrag
5. Vorstellung und Diskussion über den neuen Satzungsentwurf
6. Sonstiges (Vorstellung der Kandidaten für den neuen Vorstand, Termin für gemeinsame
Mitgliederversammlung)
7. Schlusswort

Der Entwurf des Verschmelzungsvertrages, der Satzungsentwurf und der Verschmelzungsbericht, werden jeder Mannschaft durch den jeweiligen Trainer zur Verfügung gestellt und befinden sich in den Geschäftsräumen beider Vereine zur Einsicht.
Die Einnahmen – und Ausgabenberichte der letzten 3 Jahre beider Vereine, liegen in den Geschäftsräumen der jeweiligen Vereine (zu den bekannten Geschäftszeiten) zur Einsicht aus.

Geschäftszeiten HSV Glauchau: Montag und Dienstag von 16.00 -18.00 Uhr

Im Namen des Vorstandes
Jens Rülke
Vorsitzender
[Bild: 2816dj.jpg]
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#18
Klares Votum zur Fusion sorgt für Überraschung

Der Weg für eine Fusion der Handballvereine SHC Meerane und HSV Glauchau ist geebnet. Nach den Glauchauer Mitgliedern haben auch die Meeraner zugestimmt.

Es ist perfekt. Am 1. Juli treten zwei Handballvereine von der Bühne ab, ein neuer feiert Premiere: der HC Glauchau/Meerane. Mit klarer Mehrheit haben die Mitglieder des SHC Meerane am Donnerstagabend einer Verschmelzung mit dem HSV Glauchau zugestimmt. Zuvor hatten sich die Glauchauer ebenfalls eindeutig dazu bekannt.

In der Meeraner Karl-Heinz-Freiberger-Halle saßen 54 Vereinsmitglieder hinter verschlossenen Türen zusammen, um über die Zukunft des Vereins zu entscheiden, der mit sinkenden Zuschauerzahlen und einem Mangel an Übungsleitern zu kämpfen hat. Mit 49-Ja, vier Gegenstimmen und einer Enthaltung fiel das Votum aus Sicht des SHC-Vorsitzenden Jörg Sommer überraschend eindeutig aus. "Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Es gab im Vorfeld einige Ängste unter unseren Mitgliedern, beispielsweise zur Rolle des SHC im neuen Verein. Die konnte der Vorstand in Gesprächen aus dem Weg räumen", sagte Sommer.

Auch Frank Blauhut, 2. Stellvertretender Vorsitzender, hat mit diesem Ergebnis nicht gerechnet. "Da beim SHC einiges rückläufig ist, bin ich zufrieden. Es ist das erste Mal, dass sich ein Glauchauer und ein Meeraner Sportverein zusammenschließen. Ich bin sicher, dass andere folgen werden", erklärt Blauhut. Er legt Wert auf die Feststellung, dass es eine Verschmelzung und keine Übernahme ist.

Das sieht auch der 1. Stellvertretende Vorsitzende, Klaus Keller, so. „Wir haben einiges einzubringen. Der SHC hat hervorragende Trainings- und Wettkampfbedingungen bei günstigen Konditionen zu bieten“, sagt er. Etwas Wehmut kann er aber nicht verbergen. "Ich habe den Verein mit aufgebaut, aber der Blick muss in die Zukunft gerichtet werden", sagt er.

Nun wird die Saison ganz normal zu Ende gespielt. Nach dem Rückzug der ersten Männermannschaft aus der Verbandsliga kämpfen das zweite Team der Männer (1. Bezirksklasse) und die Frauen (2. Bezirksklasse) um möglichst gute Endplatzierungen. Laut Blauhut wird die Fusion am 1. Juli wirksam.

Damit kann auch Lutz Ullmann, Mannschaftverantwortlicher des SHC II, gut leben. "Für die Zukunft des Vereins ist es die einzige richtige Entscheidung. Nur so kann den Fans in Meerane weiter gutklassiger Handball geboten werden. Damit hat auch der Nachwuchs eine Perspektive, und die erfolgreiche Arbeit der bereits bestehenden Spielgemeinschaften hat Bestand", sagt er.

Peter Wagner ist seit 25 Jahren Mitglied des SHC Meerane. Auch er hat zugestimmt, allerdings war schon etwas Herzschmerz dabei. "Es ist bitter, dass unser 1955 gegründeter Traditionsverein aufhört zu existieren. Ein anderer Weg ist aber nicht möglich. Für beide Vereine ist die Verschmelzung sportlich und wirtschaftlich das Beste. Ich finde es bedauerlich, dass ehemalige Meeraner Sportfreunde im Vorfeld der Fusion Stimmung gegen Meerane gemacht haben. Zum Glück bleib das ohne Auswirkungen", erklärt er.

Nun gilt es, als nächsten Schritt den sechs Personen umfassenden Vorstand des HC Glauchau/Meerane zu wählen. Am 24. April soll die erste gemeinsame Mitgliederversammlung im Glauchauer Gebäude der Sparkasse stattfinden. Vom SHC stellen sich Frank Blauhut, Jörg Sommer, Thomas Arndt (Trainer der B-Jugend) und Ina Held von der Damenmannschaft zur Wahl. (Gerhard Geidel)

Publikation: Freie Presse, Glauchauer Zeitung
Erscheinungsdatum: 14. April 2013
[Bild: 2816dj.jpg]
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#19
Bei allem Respekt für die geleistete Arbeit,aber der Vergleich mit dem FC Bayern scheint mir aber ein bisschen weit hergeholt.
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  • woga, Rund Leder, Uffta - Mann
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#20
Also im sächsischen Handball gibt es glaube ich noch die DHfK und den EHV, LVB, Elbflorenz. Hieße im Umkehrschluss das der FC Bayern im deutschen Fussball so ungefähr die Nr. 5 wäre....
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