HSG Wolfen 2000
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Drei Punkte aus drei Spielen und Seidig wäre zufrieden

WOLFEN/MZ. Das zweite spielfreie Wochenende der Mitteldeutschen Oberliga (MOL) steht bevor. Während das Training der HSG Wolfen am Mittwoch aufgrund des Buß- und Bettages - einige Spieler leben und arbeiten in Leipzig und hatten frei - herunter gefahren wurde, resümierte Siegfried Seidig den bisherigen Saisonverlauf.
Der Präsident der HSG Wolfen ist alles in allem zufrieden mit den bisher erzielten Punkten. Obwohl der Saisonstart alles andere als erwartet verlief. Nach vier Spielen hatte die HSG nur drei von acht möglichen Punkten geholt und der ein oder andere Fan und Zuschauer hatte schon die Befürchtung, dass es in der MOL so weiter gehen würde, wie es in der Regionalliga aufgehört hatte: im Tabellenkeller. Siegfried Seidig hatte diese Sorge nicht. "Dafür ist die Mannschaft zu gut besetzt", so der HSG-Präsident, der sich aber auch heute noch über die vergebenen Heimspielpunkte gegen Ziegelheim und Radis ärgert. "Da waren vier Punkte eingeplant." Wenn wir die geholt hätten, würde Wolfen auf Platz drei stehen. So findet man

sich auf dem siebten Platz wieder. Bei den vier Siegen in den letzten fünf Spielen, zeigte die HSG nicht nur aufsteigende Form, sondern schaffte auch den Anschluss an das obere Tabellendrittel. Lediglich gegen Freiberg war man chancenlos, was auch mit der erschwerten Anreise - der Bus hatte auf halber Strecke einen Defekt - begründet werden kann.

Dennoch gibt die HSG aktuell ein positives Bild ab. Maßgebenden Anteil daran haben Neuzugang Martin Müller sowie Max Najmann, bei dem laut Seidig "Genie und Wahnsinn" eng beieinander liegen. Und das Torhüter-Duo Yves Schönboom / Steve Müller gehört laut Meinung vieler zum besten der Liga. Doch der HSG-Präsident hat auch eine verbesserte mannschaftliche Geschlossenheit ausgemacht. "Das ist auch der Schlüssel zum Erfolg", so Seidig, "wenn wir das konstant über 60 Minuten zeigen können und uns vor allem in der Defensive steigern, muss der siebte Platz noch nicht das Ende des Aufschwungs sein."

Doch die kommenden Spiele haben es in sich. Dort geht es gegen Mannschaften, die unter den Top 4 der Liga stehen. Auf der einen Seite bietet das der HSG die Chance, sich vorne festzubeißen. "Andererseits besteht auch das Risiko, den Anschluss zu verlieren", sagt Lutz Lindner. Der HSG-Kapitän freut sich aber auf die Duelle. "Danach wissen wir, wo wir stehen." Siegfried Seidig wünscht sich drei Punkte aus drei Spielen. Dann hätte die HSG bewiesen, "dass sie da oben hingehört." Das Wörtchen "Aufstieg" würde in Wolfen aber auch dann niemand in den Mund nehmen.

Quelle: http://www.hsg-wolfen.de
http://www.mz-web.de
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HSG Wolfen 2000 - von HSG-Webmaster - 17.11.2010, 21:46
HSG-Spieler-Bekenntnisse - von HSG-Webmaster - 06.03.2011, 17:13
RE: HSG Wolfen 2000 - von HSG-Webmaster - 13.11.2011, 14:16

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