HSV Naumburg-Stößen
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Abstimmung über Fusionspläne

Der HSV Naumburg-Stößen führt am 24. März eine Mitgliederversammlung durch. Einziger Tagesordnungspunkt: der geplante Zusammenschluss mit den Prittitzern.

Naumburg/Prittitz. Der Zusammenschluss des HSV Naumburg-Stößen und des SKV Prittitz zum möglichen Handballclub Burgenland (Tageblatt/MZ berichtete) könnte in den kommenden zwei Wochen entscheidende Fortschritte machen - wenn die Mitglieder ihren Vorständen den Auftrag geben, die Neugründung des Vereins weiter zu forcieren.
Der SKV Prittitz, der mit dem TSV Reichardtswerben die Spielgemeinschaft Saaletal bildet, führt eine entsprechende Versammlung am kommenden Freitag, 15. März, ab 19 Uhr im Gasthof Plotha durch, und der HSV Naumburg-Stößen zieht dann am Sonntag, 24. März, ab 10 Uhr im „Euroville“ nach. Dann können die HSV-Mitglieder entscheiden, ob sie den Zusammenschluss wollen oder nicht. „Unser Ziel war es, die Versammlung unbedingt noch vor Ostern durchzuführen. Und mit dem Termin Sonntag möchten wir auch die Mitglieder erreichen, die die Woche über auf Montage arbeiten“, so HSV-Vorsitzender Sascha Krieg. Zudem wünsche man sich, dass die Eltern der (nicht stimmberechtigten) Nachwuchsspieler ins „Euroville“ kommen. Diese werden übrigens bereits am kommen Dienstag, 12. März, 18 Uhr, in der Sporthalle Seminarstraße über die Fusionspläne informiert.
Die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder am 24. März im „Euroville“ reiche, so Krieg, als Votum aus. Inzwischen haben die Vorstände des HSV und SKV bereits Kommissionen - für den sportlichen und den finanziellen Bereich - gebildet, die auch schon getagt haben. Sascha Krieg, sein Prittitzer Amtskollege Uwe Gering und der Stößener Mario Schiech (als vermittelndes Element) werden sich in der kommenden Woche von einem Anwalt zum Thema Zusammenschluss juristisch beraten lassen. „Wir wollen die ganze Sache mit großer Offenheit angehen“, erklärt der HSV-Vorsitzende, der zudem noch einmal betont: „Es gibt zwei gut funktionierende Vereine als gleichberechtigte Partner, die ein gemeinsames Ziel haben.“ Ihm selbst sei es tausend Mal lieber, wenn der Verbandsliga-Meister am Saisonende SG Saaletal heißt und nicht Kühnau oder Wittenberg. „Dazu bin ich viel zu sehr mit der Region verwurzelt.“

(Quelle: Naumburger Tageblatt)
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HSV Naumburg-Stößen - von Dirk - 08.03.2013, 23:01
RE: HSV Naumburg-Stößen - von Dirk - 14.05.2013, 15:24

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