Staßfurt
#21
(29.10.2014, 09:01)AndreaW schrieb: HSG - Oebisfelde
Strafminuten: 8/20, Strafwürfe: 8/3

Also liebe Handballfreunde hier im Forum, bitte prüft eure Angaben zweimal bevor hier falsche Zahlen kundgetan werden. In diesem Spiel bekam Oebisfelde 20 Strafminuten und Freiberg 16. (Nichts gegen Dich AndreaW, denn auch ich habe die teils verwirrenden Spielberichte gelesen :-) Ich möchte hier nicht als Oberlehrer dastehen, aber als Grundlage für eine sachliche Diskussion sollten wir uns schon alle doppelt vergewissern (minimum durch beide Spielberichte), ob die Statistiken so korrekt sind.

Egal ob FG, STF, Spergau, Hermsdorf, Oebeisfelde oder Ziegelheim :-), "Fehlinformationen", unbeabsichtigt oder durch "Leichtsinn" entstanden, bringen uns nicht weiter!

Stimmung!!! Und auf ein schönes Handballwochenende!+
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
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#22
Fehlinformationen bringen uns nicht weiter - dass stimmt.
Aber wieviel solcher habt ihr den verbreitet.
"Es ist leicht von anderen etwas zu fordern, dass Schwere ist die Forderung an sich selbst"
(Spruch eines russ.Gelehrten)
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#23
Kurze Anmerkung zum Heimspiel des HV RW Stassfurt am 25.10.gegen Hermsdorf.Ein ganz normales Handballspiel mit Kampf,Einsatz,Emotionen auf und neben der Platte.Danach Shake Hands und nette Gespräche.Alles so wie immer,seit wir im Jahr 2000 zum ersten Mal in Stassfurt gespielt haben.

Bolomskys offener Brief an die Schiedsrichter ist anmassend und trübt jegliches objektives Urteilsvermögen.Sein provokantes Verhalten auf der Bank,besonders gegenüber den Spielern des Gegners,fiel mir bereits im Vorbereitungsspiel gegen Jena im August auf.Ich kann mir gut vorstellen,dass solche Provokationen zum Boomerang werden können(siehe HV RW - Freiberg)

im Übrigen stehen Dachse in Deutschland nicht unter Naturschutz und dürfen in der Zeit vom 1.8.bis 31.10 gejagt werden.Könnte also passieren,das ab kommender Woche alles viel ruhger wird.
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#24
Kindergarten hier. Mehr sage ich nicht
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#25
heute auf mhv-handball.de gelesen:
AG Spieltechnik tagte
"Dabei wurden nochmals die Entscheidungen im Zusammenhang mit den Ereignissen des Spieles Staßfurt-Freiberg bestätigt. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass im Rückspiel eine kostenpflichtige Spielaufsicht in Freiberg angesetzt wird"

Warum muß die AG Spieltechnik noch einmal etwas bestätigen? Das Verfahren liegt beim Sportgericht und selbst der Spielleiter K. Rupprich hat bestätigt, dass alles, was dieses Verfahren betrifft nur vom Sportgericht zu klären ist. Wie ist dann das Einmischen und zusätzliche Bestätigen der AG Spieltechnik in ein laufendes Verfahren zu bewerten?
Auch Schade für Freiberg. Die müssen nun eine zusätzliche Spielaufsicht bezahlen.
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#26
Zur Meldung eine andere Frage: Kann jemand sagen, warum es im Frauenspiel Görlitz - Burgenland ebenfalls eine Spielaufsicht gibt?
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#27
Staßfurt muss aufgeben

Im Kampf für ein gerechtes Verfahren gegen den MHV hat der HV Rot Weiss Staßfurt nun die Reißleine gezogen und sieht von weiteren Schritten ab. Grund ist dabei nicht die fehlende Aussicht auf Erfolg in einem neuen Verfahren, sondern die finanziellen Mittel, die jetzt aufgewendet werden müssten, um den DHB mit einzuschalten. Der Vorstand ist nicht bereit, dafür Leistungen in den Abteilungen zu streichen. In jedem Zivilverfahren würde man Prozesskostenbeihilfe bekommen. Nur vor dem Sportgericht kann man eben auch auf Grund von fehlenden finanziellen Mitteln unterlegen sein.
Was war passiert? Wie allseits bekannt, wurde der HV Rot Weiss Staßfurt nach dem Spiel mit mehreren Strafen belegt. Teilweise entbehrten diese Strafen jeglicher rechtlicher Begründung und beruhten auf Falschaussagen von beteiligten Personen. Das heißt nicht, dass wir uns grundsätzlich gegen Konsequenzen von Seiten des MHV wehren. Sie sollten aber begründet sein. Und genau dies zweifeln wir an.
Im Einzelnen hieß das. Die Schiedsrichter behaupten in ihrem Bericht, dass vor Beendigung des Spiels so wörtlich:“ Die Zuschauer befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf dem gesamten Spielfeld. Der Sicherheitsdienst musste das Spielfeld aufwändig räumen.“ Dass dies nicht der Wahrheit entspricht, kann jeder auf Youtube sehen. Des Weiteren heißt es in diesem Bericht, dass beide Schiedsrichter angegangen wurden. Dies entspricht teilweise der Wahrheit, wenn man dabei den Freiberger Trainer mit einbezieht, der selbst die Schiris „angeht“. Ansonsten wird in dem Bericht weder der Hallensprecher noch der Spieler Retting benannt.
Der Spieler Retting wurde mit 7 Spielen Sperre belegt, obwohl er im Bericht der Schiris nicht auftaucht. Einzig die Aussage von Freiberger Seite wurde für das Strafmaß bewertet. Der Spielleiter behauptet nun, dass er mit dem Polizeirevier über die Anzeige gesprochen habe und dies mit in seine Entscheidung einbezog. Wir zweifeln aber stark an, dass ein Polizeibeamter am Telefon zu einem Dritten Auskunft über polizeiliche Ermittlungen gegeben hat. Im Übrigen haben die Ermittlungen ergeben, dass es keinen Tatverdacht gegen Retting gibt. Hier weicht also die Meinung des MHV von polizeilichen Ermittlungen ab.
Wie lief nun das Verfahren ab. Nachdem man nur 5 Tage beim MHV brauchte, um uns mit 1000,- Euro Strafe und anderen Sperren bzw. Spielbeobachtungen zu bestrafen, nahm man sich für Reaktionen auf unsere Schreiben immer die maximale Bearbeitungszeit von zwei Wochen und teilweise sogar noch mehr Zeit. Unsere Einwände, wurden immer nur mit der Begründung von Formfehlern zurückgewiesen. Diese gestehen wir auch zu, da wir bisher davon ausgegangen waren, dass es mehr um die Sache gehen sollte und nicht um die Beschäftigung von Rechtsanwälten. Viel trauriger ist aber dabei, dass die Ablehnungsbescheide vom Sportgericht selbst nicht der vorgeschriebenen Form entsprachen. Doch anders als unsere Schreiben, haben diese Schreiben Rechtskraft und können nur vor dem DHB widerrufen werden.
Ebenso wollten wir vom MHV einige Unterlagen haben, die uns bis heute vorenthalten wurden. Dabei wurden wir darauf verwiesen, dass dies nur über das Sportgericht geht und es eine strickte Trennung zwischen Sportgericht und dem MHV (AG Spielbetrieb) gibt. Wir stellen aber die Frage. Warum hat der MHV auf einer Tagung mehrere Wochen nach dem Spiel, die Strafen gegen uns noch einmal bekräftigt, obwohl sie eigentlich darauf keinen Einfluss mehr haben dürften? Und ist es wirklich nur Zufall, dass wir immer nach Tagungen des MHV einen ablehnenden Bescheid bekommen haben? Zweifel an der Trennung zwischen beiden Instanzen sind da wohl angebracht.
Ein Problem haben wir mit der Ignoranz, ja Selbstherrlichkeit einiger Funktionäre!
Der Verantwortliche der Spielleitenden Stelle lehnte wiederholte schriftliche und telefonische Bitten unsererseits, im Rahmen einer gemeinsamen Betrachtung des Videomaterials inklusive der Minuten nach Abpfiff für Aufklärung zu sorgen, kategorisch ab. Sämtliche Argumente fanden keine Würdigung!
Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier eine -wohl vorschnell gefasste- Entscheidung um jeden Preis legitimiert und möglicherweise kontroverse Diskussionen im Keim erstickt werden sollten. Aus diesen könnte dann nämlich das Eingeständnis eigener formaler Unzulänglichkeiten seitens der MHV-Spitze eine mögliche Konsequenz sein. Oder hängt es gar mit dem Umstand zusammen, dass der amtierende Vorstandsvorsitzende des MHV, der vom Inhalt des Videos Kenntnis hat, selbst bewerten konnte, dass die gemachten Vorwürfe bei weitem nicht den Tatsachen entsprachen?
Vielleicht sollte mal wieder daran erinnert werden, dass Vereine und ihre Aktiven die Daseinsberechtigung für Verbände und ihre Spitzen darstellen, nicht umgekehrt?!
Noch etwas zu den neutralen Beobachtern, die uns auferlegt wurden. Welche Zielsetzung diese hatten, erschließt sich uns bisher nicht. Es wurden weder mit uns Auswertungsgespräche gemacht, noch bekamen wir irgendwelche Auswertungen in schriftlicher Form. Es wäre ein sportlich fairer Umgang gewesen, wenn wir wenigstens Hinweise bekommen hätten.
Wir sind ein Sportverein mit langer Tradition und wir Vorstandsmitglieder erledigen die Führung des Vereins ehrenamtlich in unserer Freizeit. Dieses Ehrenamt wurde durch die nicht kooperierende Arbeit des MHV in keinster Weise beachtet. Diese Enttäuschung führt nun auch dazu, dass es den Vorstandsmitgliedern an Kraft fehlt, den Kampf um eine gerechte Bestrafung zu führen. Eine sachbezogene Auseinandersetzung wurde durch den MHV verhindert und dies ist schade für den deutschen Handball.
Abschließend sei noch angemerkt, dass wir keinerlei Probleme mit der HSG Freiberg haben. Wir wissen, dass Freiberg die Strafen nicht bestimmt hat. Welche Bedeutung die gemachten Aussagen der beiden Freiberger Verantwortlichen in diesem Verfahren hatten, können wir nicht bewerten, da uns der Inhalt, wie schon erwähnt, bisher vorenthalten wird. In diesem Sinne gehen wir auch vorurteilsfrei in das Rückspiel.
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  • TuRbO, Dirk, TSG-Fan
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#28
Fast wie deutsche Politiker.
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#29
Oh nein Sad nicht aufgeben, ihr seid im Recht
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#30
Das Video mit der Szene nach dem Schlusspfiff steht jetzt auf der Facebookseite von RW Stassfurt.
Da erkennt deutlich wie Herr Bolomsky auf den Schiri zuläuft und auf ihn einredet.
Das ein Freiberger angeblich getreten und geschlagen wurde ist ebenfalls nicht zusehen. Mal schauen welche Antworten jetzt kommen.....
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