HSG Freiberg
#51
Die Chance Radis zu schlagen war nie größer... die wissen nach dem Trainerwechsel nämlich nicht wie Freiberg auftreten wird... und wie vor allem deren Neuzugänge vor der Saison in ein neues Spielsystem passen... wo da die Stärken und Schwächen liegen... beiden Teams viel Glück und Erfolg heute Abend... auf ein schönes Spiel... mit zwei schön lauten und heißblütigen Fanlagern... die Pilskumpels meine Nr.1... und Freiberger die Nr.2... wird sicher gaaaaaaaanz laut....
[-] The following 1 user Likes AndreaW's post:
  • Oliver HSG
Antworten
#52
Das war`s dann wohl!
Als Trainer sind mir Flügel gewachsen, deshalb bin ich geflogen!
„Jetzt muss auch der noch seinen Senf dazu geben!“ Ja!!! Muss er!
Vor ca. 5 Jahren begann man im Vorstand der HSG die jungen Dachse etwas ernster zu nehmen. Aber wir waren einigen Personen in diesen Reihen trotz oder gerade wegen unserer Erfolge von Anfang an ein Dorn im Auge. So durfte ich mir oft anhören: „Ihr seid zu teuer!“ Ich gebe zu, dass ich anfangs 50,- Euro im Monat, die letzten 2-3 Jahre sogar 75,- Euro als Trainer einfach so kassiert habe. Ja, das war dann wohl schon unverschämt. Denn an der Mannschaft kann es kaum gelegen haben. Dort habe ich von Beginn an nichts dem Zufall überlassen und mich um Ausstattung und Sponsoren vorwiegend selbst gekümmert.  Für mich noch schlimmer die Aussage: „Wir brauchen deine Spieler nicht! Du produzierst doch nur Bundesligaspieler. Da bleibt doch nichts für uns. Wozu unterstützen wir den überhaupt?“ Ich möchte es deutlich formulieren: Wir wurden unterstützt, waren aber auch „Verein im Verein“, was natürlich immer wieder aufstieß. Relative Ruhe bewahrte in dieser Zeit immer wieder der Präsident Tobias Scholz. Es gab sogar unsererseits die Überlegung, einen eigenen Verein zu gründen oder zum SSV Brand-Erbisdorf zu wechseln. Aber wir blieben und so konnte sich die HSG dann ja auch die letzten beiden Jugendjahre mit der Jugendbundesliga für ihre hervorragende Arbeit in Szene setzen. Wir haben in den zehn Jahren Jugend  in keinem Jahr unsere maximalen Saisonziele erreicht. So  waren in der D- und C- Jugend Ziel: „Ostdeutscher Meister“, wir erreichten nur Platz 2 und 3. In der B-Jugend war Ziel Final-4 der Deutschen Meisterschaft. Schon in der Mitteldeutschen Meisterschaft scheiterten wir am SC Magdeburg  (Gründe u.a.: Hand-OP von Eric und Weggang eines Topspielers auf RR zu den Füchsen). Ich durfte trotzdem bleiben. Am Ende der B-Jugend war auch die Idee geboren, die Dachse weiter bei den Männern in Freiberg zu halten und mit ihnen höherklassig spielen zu wollen. Deshalb wurde mit dem Vorstand und dem damaligen Trainer Jiri Tancos (und Martin Kovar) oft gesprochen. Dabei ging es nicht darum, dass ich sie übernehme! Das sollte Jiri machen! Ziel war: Wenn die Jungs in die Männer rücken, dass dann die 1. Mannschaft in der 3. Liga spielt und die Jungs mit den gestandenen Männern an ihrer Seite an die Aufgabe herangeführt und schon früh mit vielen Spielanteilen an das körperliche Niveau gewöhnt werden, bis sie dann 3-5 Jahre später komplett übernehmen. Was ist  jedoch passiert? Nichts!                                                                                                     
Irgendwann war dann klar, dass ich bleibe auch weil viele Spieler einen Trainerwechsel wollten.  Einige der älteren Spieler konnte ich überzeugen zu bleiben und die Jugendmannschaft rückte mit 11 Spielern in die 1. Mannschaft auf, also genau die Spieler, die nach Aussagen des Vorstandes sowieso nicht bleiben würden. Ziel war es mit jungen, kleineren Spielern auch im Männerbereich mit ihrer besonderen Spielweise in Freiberg neue Handballbegeisterung zu entfachen. Aber schon der Weg bis zum ersten Saisonspiel war ein unglaublich steiniger. Ich wurde im Vorfeld gefragt, was ich finanziell so für jeden Spieler veranschlagen würde und bekam zu hören, dass das schwer sei, aber dass wir das schon hinbekämen. Die Vertragsgespräche mit den Spielen liefen dann größtenteils gegen den Baum, weil Absprachen nicht eingehalten wurden. Außerdem wurde ich immer wieder gefragt, ob ich wirklich diesen oder jenen Spieler benötige, z.B. Felix Lehmann („was will der am Kreis“) oder Eric. Bis heute sind beide mit die wichtigsten Säulen der Mannschaft gewesen! Ein Fehlen eines der beiden undenkbar und immer mit schweren Verlusten verbunden (siehe aktuelle Lage)! Glücklicherweise musste ich in all den 12 Jahren nie auf beide zur gleichen Zeit verzichten. Sie waren immer unsere „Lebensversicherung“,  immer der „Boden“ auf dem unsere anderen Top-Spieler dann glänzen konnten. Aber das Resultat: Ich musste, teilweise mit Stefan Lange, immer wieder dazwischen springen, um den Vorstand beim Wort zu packen. Immer schwebte über allem meine Drohung, wenn ihr nicht zu eurem mir gegebenen Wort steht, gehe ich sofort. Wir haben es mit viel Reibungsverlust hinbekommen. Kaum ein ehemaliger A-Jugendlicher bekam die Hälfte von dem, was ursprünglich vorgesehen war, aber immerhin mehr als zuerst angeboten. War das alles vor der ersten Saison? In keinster Weise!  Thema: EHV Aue. Es gab immer Spieler der Jugendmannschaft, die mehr wollten. Deshalb wurde ich mir mit Rüdiger Jurke (EHV) einig, dass drei Spieler (Eric, Adrian, Kevin) einmal pro Woche in Aue trainieren, alle anderen Trainingseinheiten in Freiberg absolvieren und auch für Freiberg spielen, es sei denn der EHV hat mal große Not. Ziel war den Ambitionen der Jungs nachzukommen, Topeinheiten in Aue, Erfahrung sammeln, kooperieren mit Aue zum beidseitigen Vorteil. Ansicht einiger  im Vorstand: „Der Bolomsky verkauft Spieler nach Aue und wir sollen zahlen, die spielen nie für uns! ...“ Wieder sinnloser Ärger. Nur Tobias Scholz und Stefan Lange folgten mir.  Übrigens absolvierten Kevin, Eric, Adrian für Aue 0 Spiele und für die Dachse alle. Resultat: Reibungsverluste! Ich fragte mich damals schon: Mit wem wollte die HSG eigentlich spielen, wenn die Jungs nicht aufgerückt wären? Es war Glück, dass sie da waren, denn 10 Neuzugänge auf dem Niveau zu rekrutieren, ist eher unmöglich.  Aber für den Vorstand des Vereins war trotzdem eine Komfortsituation entstanden. Funktioniert das Himmelfahrtskommando mit so vielen jungen Spielern gibt es Beifall und Lob für den Freiberger Weg (gut verkaufbar für Sponsoren), wenn nicht, muss der unbequeme „Unruhestifter“ gehen und es gibt Beifall von allen, die dieser Entwicklung skeptisch gegenüber stehen und Ruhe kehrt wieder ein.
Das erste Spiel gegen einen Aufsteiger zu Hause brachte aufgrund der allgemeinen Euphorie einen vielumjubelten knappen Heimsieg. Das erste Auswärtsspiel wurde mit einem Tor gewonnen. Zu Hause folgten Spiele gegen schwächere Mannschaften. Sofort war man sich sicher, dass der Aufstieg naht. Damals habe ich gewarnt, dass das man erst einmal dafür sorgen sollte, den Klassenerhalt zu sichern und wurde dafür belächelt. Mehrere Niederlagen konnten uns nicht viel anhaben, weil wir halt gut in die Saison gestartet waren. Der nächste Auswärtssieg ließ trotzdem ewig auf sich warten. Die Euphorie mit einem aus allen Nähten platzenden Dachsbau war trotzdem groß. Am Ende stand ein sehr guter 5. Platz, knapp am Aufstieg und Abstieg vorbei. Was in der Saison deutlich wurde war, dass viele meiner wesentlich höher arbeitenden Trainerkollegen Recht hatten, was die Schiedsrichterleistungen betrifft. Mir wurde vorausgesagt, dass wir fast alles an die Wand spielen, aber an ihnen scheitern würden. In der Tat fiel nicht vielen Trainern der Liga  etwas gegen die „jungen Wilden“ ein, außer vielleicht sich hinter Spott zu verstecken. Um auch das ganz klar zu benennen: Das interne Saisonziel (Aufstieg) wurde nicht erfüllt.  Im vergangenen Jahr habe ich auch immer darauf verwiesen, welche Leistung die älteren Spieler gebracht haben, für die die Umstellung mit Sicherheit brutal war. Sie haben nach der Anfangseuphorie auch bis Weihnachten gebraucht. Beispielgebend für alle war die Entwicklung von Martin Schettler in der zweiten Halbserie oder zuletzt von Tino Hensel im Tor.
Die Saison war beendet, einige ältere Spieler (Randt; Vogel; Steinfeld; Dähn, eigentlich auch Hruschka; Ulbrich; Lehmann, Sven), die insgesamt die Mannschaft mit ihrem Einsatz und v.a. mit ihrer extrem hohen sozialen Kompetenz geführt hatten, nahmen Abschied. Dass mir noch vor ca. 4 Wochen von einem Vorstandsmitglied (Auerbach) der Vorwurf gemacht wurde, wie ich auf die Idee kommen konnte, diese Spieler rauszuwerfen, zeigt, wie nah der ein oder andere am Geschehen interessiert ist. Dafür durfte diese Person ja dann meinen Rauswurf vor der Mannschaft verkünden. 
                                                                                                                                                                              Die jetzige Saison war im Plan. Ich wurde gefragt, was ich für die neue Saison für Verstärkungen oder Ergänzungen benötige? Einfach: Minimum 3 Spieler! Einen erfahrenen Top- Mittelmann um Eric zu entlasten und auch zu führen, einen Rückraumrechts  der dies mit Nico macht und logisch einen Top- Torhüter. Es wurde Mai: Resultat = 0. Es gab nur ein Thema: Dachsbau! Zu klein. … Ausbau, Umbau. … Resultat = 0. Stefan und ich trafen uns zum Kaffee und irgendwann kam das Thema auf Handball. Die Freude von Stefan auf die neue Saison konnte ich nicht teilen und erklärte ihm, dass ich wohl  nicht mehr zur Verfügung stehe, da keine Mannschaft mehr da wäre. Wen sollte ich trainieren? 5 Spieler weg, 5 weitere auf dem Sprung, einige verletzt. Kein neuer Spieler in Sicht. Zusätzlich Ärger: Zum Start der ersten Vorbereitungsphase waren ca. 6 Spieler noch einsatzfähig. Es gab unendlich viele Verletzungen, die einfach viel Ruhe und individuelles Training erforderten. Unsere Maßnahme (mit Vorstand abgesprochen!): Wir treffen uns 1x in der Woche im Dachsbau, ansonsten individuelles Training im Fitnesscenter oder als Laufeinheit, jeder gleich vor Ort, um Fahrtwege zu vermeiden, zumal Prüfungszeit war. Resultat: Spieler bekamen doch nicht, wie vereinbart, ihre Trainingseinheiten bezahlt. Ich hatte es ihnen aber versprochen. Um wieder diesen endlosen Diskussionen und Streitigkeiten auszuweichen, wer wann was gesagt und gemacht hat und dieser ganze sinnlose und schwachsinnige Hafer, habe ich von meinem Konto bezahlt. Mir ging es nie um Geld.  In diesem Chaos versuchten v.a. Stefan und ich unsere Netzwerke zu nutzen, um neue Spieler zu präsentieren, die es dann möglich gemacht hätten unsere jungen Dachse zu halten, die einfach höherklassig spielen wollten, zumindest in der Perspektive. Unsere Aufgabe (und eigentlich war es ja nicht die Aufgabe von Stefan und mir!!!) war es, ihnen das zu ermöglichen und den Verein ein zweites Mal zu retten. Was es heißt Ende Mai/ Anfang Juni nach neuen Spielern zu suchen, wo jeder gute Spieler spätestens im März unter Vertrag ist, kann man sich vorstellen. Da weichen Wünsche schnell Notwendigkeiten! Am Ende konnten wir mit Sven Suton, Peter Deli, Damian Kowalczyk und Marvin Munoz vier Spieler verpflichten und unseren Spielern deutlich machen, dass wir wirklich für die Entwicklung des Teams alles getan hatten. In dieser Not ist der Vorstand des Vereins, intern definitiv sehr kontrovers diskutiert, den Weg mit einer für die HSG unglaublich hohen Finanzierungssumme mitgegangen. Im Anschluss kam noch Themis Iliopoulus, der aber nicht mehr finanziert werden konnte.  Daher haben wir Themis bei uns zu Hause aufgenommen, ein Zimmer gegeben, ihn verpflegt und versorgt und natürlich auch bezahlt, weil ich ahnte wie wir aufgestellt waren und für die Ziele der Jungs habe ich schon immer alles getan.
Wieder lag ein Sommer mit viel Ärger hinter mir. Aber wir hatten es geschafft! Die Dachse hatten eine Mannschaft! Resultat: Reibungsverluste mit dem Vorstand. Aber der Sommer hatte noch mehr Überraschungen parat, die sich extrem negativ auf die zweite Vorbereitungsperiode auswirkten und das, obwohl ja schon der erste gegen die Wand gelaufen war. Ein Beispiel: Patrick trennte sich beim Holzspalten von einem Stück seines Daumens an der Wurfhand. Weitere Verletzungen führten dazu, dass ich die geplante Vorbereitung ca. 3 Wochen eher abbrechen musste, um nicht Gefahr zu laufen, schon am ersten Spieltag in Stassfurt ohne Spieler da zustehen. Trotzdem fehlten zum Start im Prinzip 5 Aufbauspieler.
Damit sind wir in der Saison! Von Anfang an war klar: Wir starten mit etlichen Verletzten und mit einem konditionellen Defizit! Zwar hofft man als Trainer, dass es trotzdem irgendwie reicht, aber der Verstand sagt etwas anderes. Wer wirklich mal wertneutral unser Spiel mit dem Spiel vom letzten Jahr vergleicht, sieht dies deutlich. Wir waren langsamer oder viel schneller wieder langsam. Auch unsere Zahlen sprechen eine deutliche Sprache! Ich habe versucht Impulse von außen einzubeziehen, um wenigstens die Stimmung hochzuhalten, indem ich z.B. das „Kallinator-Team“ bat zu helfen (Logisch, musste ich selbst zahlen! Wer bestellt, zahlt!- hieß es). Außerdem habe ich mit einem Psychologen aus Berlin gearbeitet. Klar war auch, dass die Neuzugänge Minimum bis Weihnachten benötigen würden, um langsam Fuß zu fassen. Schon vor der Saison habe ich darauf verwiesen, dass die Aufsteiger aus diesem Jahr qualitativ (Ausnahme Calbe) extrem besser sind und bei der Ausgeglichenheit der Liga auch ein Abstieg nicht ausgeschlossen werden kann, trotz angestrebter Ziele. Zudem kamen alle Neuzugänge in einem erbrechend schwachen athletischen Zustand nach Deutschland. Was gab es noch? Schon vor dem ersten Spiel mussten wir uns von Sven Suton trennen, der nun wirklich gar nicht bereit war, Aufgaben zu übernehmen oder als Führungspersönlichkeit die anderen zu leiten. Nun war von Seiten des Vereins im Gespräch, Themis finanzielle Absicherung zu übernehmen. Und? Resultat = 0. Es ist doch viel besser, der Trainer zahlt weiter. Der Vorstand wird jetzt sicher einen Trainer finden, der bereit ist, fast 1000,- Euro im Monat für den Verein zu bezahlen, um das Projekt zu unterstützen und als Trainer arbeiten zu dürfen! Was war noch? Etwas Positives mit negativen Folgen: Björn kam völlig unerwartet zurück. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sich sein schweres, langwieriges  Fußproblem durch eine überraschende OP regulieren ließ. Folge: Björn, mein Top- Rechtsaußen, war in drei Wochen fit und die Spielanteile, die sich Peter und Marvin erträumten und damit auch deren Stimmung, waren futsch.
In dieser Saison starteten wir eben auch nicht mit einem leichten Programm, verloren das erste Spiel deutlich und wurden eigentlich sofort unter Druck gesetzt. Wir hatten das Ziel ausgegeben, in den nächsten 1-2 Jahren in die dritte Liga aufsteigen zu wollen. Dazu stehe ich auch! Ich kann auf der einen Seite nicht zu den Jungs sagen, wir versuchen alles damit ihr eine Perspektive habt und auf der anderen dann, naja wir müssen mal sehen. Schon beeindruckend, wie schnell nach der ersten Niederlage die „Leute“ aus ihren Löchern kamen. Sofort wussten einige: „Spielsystem. Jeder weiß Bescheid. Zweites System muss her. Einfach zu knacken. Keine Überraschung mehr. Alle haben sich eingestellt. Ausrechenbar. Machen immer das Gleiche. …“ Lächerlich! Trotzdem kamen ähnliche Äußerungen in der Öffentlichkeit eben auch von Mitgliedern des Vorstandes (Fritz, Auerbach, Stürzebecher). Unser Abwehrsystem hat sich in diesem Jahr wesentlich geändert, ist deutlich defensiver. Grund: Unser konditioneller Zustand und die vielen größeren und kleineren Verletzungen ließen eine höhere Belastung einfach nicht zu! Schon lange waren wir nicht mehr nur im 3:3 unterwegs. Ein Beispiel für sinnlose Äußerungen: Nach der Niederlage gegen Stassfurt im ersten Spiel wusste der Trainer Filipov von Aschersleben, dass dies nicht überraschend sei, weil jetzt ja jeder weiß, was kommt und es kein Problem sei, darauf zu reagieren. Am zweiten Spieltag gegen Aschersleben spielten wir zu Hause, ein richtig schwaches Spiel und gewannen trotz Verletzungsprobleme ohne jegliche Probleme deutlich. So viel dazu! Andere Fachmänner wussten: „ Keine Entwicklung mehr.“ Warum ist denn dann der Trainer von Hermsdorf (bestimmt kein Dachsefreund) der Meinung gewesen, dass  das Beste, was er von uns je gesehen hat, die 2. Halbzeit von Köthen und die erste Halbzeit gegen Hermsdorf war? In der ersten Halbzeit gegen Hermsdorf wurde dann aber unsere Mittelposition „gesäubert“. Natürlich brauchten wir Zeit, diese wieder substantiell zu füllen. Auch wenn es einige Niederlagen in Folge setzte, war von Spiel zu Spiel zu sehen, dass sich diese Position deutlich stabilisieren konnte. Was Jens Tieken dort in wenigen Wochen geleistet hat, war einfach bärenstark und zeigte warum er alle Jahre in der Jugend unverzichtbarer Stammspieler war. Deutlich zeigte sich auch, dass sich alle Neuzugänge extrem schwer taten. Erst in den letzten drei Spielen zeigte Damian Kowalcyk, den ich für einen Rohdiamanten halte, im Tor die Leistungen, die wir uns eher erhofft oder erwünscht hatten. Auch das kostete viele Pluspunkte. Aber ganz schnell  ging es dem Trainer an den Kragen, schon nach dem ersten Spiel ohne Eric! Nach der vierten Niederlage kam dann auch das „Ultimatum“ durch den Präsidenten, dass wenn die nächsten beiden Spiele (Zwickau, Oberlosa) nicht gewonnen werden, sich die Trainerfrage  stelle. Gegen Zwickau wurde knapp verloren und urplötzlich stellte sich der Präsident hinter den Trainer. Ich hätte mich verhört!!! (Es ist immer gefährlich, wenn sich einer hinter einen stellt. Man sieht halt nicht, was er in der Hand hat. J) Nach dem Spiel gegen Oberlosa wurden die Trainer zum Gespräch eingeladen, bei dem alles so war, wie ich es kenne. Nur der Sponsorenvertreter des Vorstandes Axel Schneegans, den ich dort im Prinzip das erste Mal kennenlernte, überraschte mich mit Aufmerksamkeit, gezielten darauf aufbauenden Fragen und klaren, knappen Lösungsansätzen. Das Trainerteam wurde beauftragt, die Teamplanung für das nächste Spieljahr 2016/17 vorzunehmen. Und es wurden noch andere Beschlüsse gefasst: Themis sollte endlich übernommen werden, es sollte sofortige Gespräche mit den Spielern geben, die Öffentlichkeitsarbeit sollte verbessert werden. Resultat: 0.
 Nun ist die Entscheidung ja gefallen. Als Grund wird angegeben, dass ich in die fünfte Liga absteigen wollte. Davon war n i e die Rede! Wahrscheinlich dachte man: Er will steigen, ab oder auf ist ihm egal. Was ich definitiv wiederholt geäußert habe ist, dass ich, so die Männer das wollen, mir nicht zu schade bin, mit ihnen auch in der 5. Liga weiter zu arbeiten, wenn das Ziel 3. Liga weiter Bestand hat. Es waren, nach ca. 12 Jahren aus vielen verschiedenen Gründen, meine ersten drei Seuchenmonate. Dass sich das wieder reguliert war klar! Warum habe ich von der 5. Liga gesprochen? Ganz einfach: Zum einen wollte ich den Jungen, die so eine Situation in ihrer Handballkariere noch nie erlebt hatten, ein wenig Druck nehmen. Ich wusste auch, dass sie aus dieser Situation gestärkt zurückkommen, weil in dieser Problematik auch unendlich viel Lernpotential steckte. (Jetzt haben sie auch gelernt!)  Weiterhin wollte ich demonstrieren, dass eine Konstante schon mal bleibt (Das mit der Konstante finde ich wieder lustig.) und dass das Projekt weitergeht. Zum anderen wollte ich deutlich auch auf unsere Situation hinweisen. Ich sah es an der Zeit, sich gemeinsam Gedanken um die Perspektive zu machen, mit dem vordringlichen Ziel, das Projekt zu erhalten. Eigentlich wäre es ja durchaus die Aufgabe des Vorstandes gewesen, sich vor die Männer und Trainer zu stellen. Allein es fehlte hier der Wille!!! Ich kenne da andere Vereine und deren Vorstände in der Liga, die dies bedingungslos tun, fast völlig egal, worum es sich handelt. In diesem Zusammenhang habe ich Hermsdorf und Staßfurt immer beneidet! Andere Möglichkeiten für Veränderungen, für neue Impulse gab es genug. Natürlich hatte der Vorstand vielleicht auch Druck und wenn es nur eigener war. Und natürlich hatten sie das Gefühl etwas tun zu müssen! Es schien auch nach dem Trainer-, Vorstandsgespräch alles auf gutem Weg. Wir (Tietzi und ich) waren uns sicher, der Vorstand hätte endlich begriffen, u.a. auch, dass man eher losgehen muss, um Wunschspieler zu erhalten und dass Verträge für eine kommende Saison bis zum Dezember, die letzten im März unterschrieben sein müssen, unabhängig von der Liga. Das einzige aber, was mir die gesamte Zeit immer wieder zugeworfen wurde, war: „Ja, die Sponsoren machen Druck! Wir gehen unter! …“ Welche Sponsoren? Ich erhielt keine Namen! Ich habe immer wieder vorgeschlagen, sie einzuladen, mich sprechen zu lassen und mich den Fragen zu stellen. Keiner ist so verbohrt, sich nicht wenigstens diese Dinge erklären zu lassen. Es gibt nichts Dümmeres, als Entscheidungen aus Mangel an Informationen zu treffen. Ich durfte nicht! Das wurde vehement abgelehnt. Kommunikation ist seit Jahren das Problem des Vereins!
Ich finde das unsagbar traurig! Die Jungs sind fast alle im Schnitt ca. 20 Jahre alt! Das richtige Handballalter beginnt mit ca. 24 Jahren. Sie haben Zeit, „sind einfach 3 Jahre zu leicht“. …                    Es gab so viel Positives, hat sich so viel entwickelt! Die Zusammenarbeit von 1. und 2. Mannschaft wurde durch die Neubesetzung der Zweiten gewinnbringend. Mit Joachim Böhnstedt wurde ein Scout gewonnen, der regional nach jungen, guten Spielern vorwiegend für die Zweite suchen sollte, mit dem Ziel, sie an die Erste heranzuführen. Die B-Jugend mit Perspektivspielern (alles keine Riesen) wurden vom Co-Trainer der Ersten hervorragend mit Inhalten der Zielspielweise trainiert und hatten (also passend zum Ziel auch kleineren Spielern eine Möglichkeit auf guten Handball zu geben), eine Perspektive in 3-4 Jahren den Anschluss zum Männerbereich herstellen zu können. Dann wären die jetzigen Dachse ca. 24/25 Jahre, Martin und Torhüter knapp darüber, also im besten Alter und die Jungs aus der B hätten den Vorteil gehabt, dass sie dann schon jemand hätte führen können. Die Jungs jetzt müssen alles allein machen! Ihnen hilft kein erfahrener Spieler auf dem Parkett. Das wäre auch nicht extrem schlimm, wenn man ihnen Zeit gibt, Erfahrungen zu sammeln und ihnen zugesteht, dass auch sie Formschwankungen haben dürfen und sei es aus unterschiedlichen Gründen (neue Situation mit Studium, private Situation, Freundin – Freund J / sorry, kann nicht immer ernst bleiben/, Prüfung oä). Hinter der B-Jugend kommt mit der C-Jugend die nächste Welle sehr guter junger Spieler. Die HSG hätte locker für ca. 10 Jahre ausgesorgt haben können, ohne wieder, wie im Sommer, mit Notkäufen den Verein zu retten, zumal alle Jungen ihre Ausbildung und Studium nach der HSG ausgerichtet hatten! Und das wird nun aufs Spiel gesetzt. Das gesamte Umfeld war im Wachsen und in der Entwicklung (Fanclub, Bus, Autos,…). Ich behaupte auch nicht, dass nichts getan wurde, aber um wirklich voranzukommen, bedarf es mehr „manpower“, als manche bereit sind zu geben! Das bedeutet richtig Arbeit, richtig Arbeit! Und der Ertrag? Ja, ungewiss! Aber: Wer in die Sonne will, muss sich aus dem Schatten bewegen! Für den Vorstand gab es vielmehr ein Rezept: Mund halten! Defensiv bleiben. Jedoch nicht mit mir! Wenn ich das Gefühl habe, dass sich nichts bewegt, bewege ich mich. Wenn ich das Gefühl hatte, ich werde allein gelassen, wie so oft, gehe ich in die Offensive und vornweg. Mit mir gibt es keine Ruhe! Stillstand (nicht Pause!) heißt für mich Rückschritt. Dass ist auch, was mich so kompliziert macht. Ich habe einige in ihrer Ruhe gestört! Das wusste man aber schon vor fast zwei Jahren! Da fehlte nur die Alternative. Jetzt war die Zeit gekommen!!! Der neue Trainer, der schon seit November gesucht wurde, muss vorwiegend leitbar, kontrollierbar und abhängig sein. Am besten einer, der nur Trainer ist, ein junger, keiner von hier. Bis zuletzt wurde vom Vorstand immer wieder postuliert, dass die Spieler sowieso gehen, dass ich sie nicht halte! Sie wollen die Spieler einfach nicht! Auf die Frage, was sie meinen, was nun mit den Spielern geschieht, kam auch prompt die Antwort, dass das egal sei. Sie wissen, dass 5-6 Spieler gehen könnten. Dann holen sie halt neue. Die wären sowieso gegangen. Ganz im Sinne des Projektes!  Identifikation (Spieler, Trainer, Spielweise) war ursprünglich das einfache und simple Erfolgsrezept!!!!! Futsch? Ohne diese Identifikation und trotz manchmal bestehender Differenzen (wie in jeder Familie) wären die Spieler (und auch Trainer) nie zusammengeblieben, schon allein wenn man bedenkt, was teilweise für beschämende Äußerungen auch von den Eltern kamen, bis zuletzt, Jahr für Jahr. Trotzdem kannte man sich, legte nicht alles auf die Goldwaage oder sprach mal wieder darüber und dann ging es weiter. Zur Zeit gibt eigentlich der Mannschaftsbus der Dachse das Sinnbild der HSG ab. Außen …
Sicher muss ich mir den Vorwurf machen, sehr naiv gewesen zu sein, hier etwas reißen oder aufbauen zu können. Ich habe gegen viele Missstände und Unzulänglichkeiten gekämpft, um Veränderungen und Verbesserungen zu erzielen, ohne jedoch zu erkennen dass Missstände eigentlich Widerstände waren. Dass ich viele Gegner auch im Vorstand hatte, aus verschiedenen Gründen, wusste ich auch, aber ich hatte auch sehr lang Freunde, die mit mir gekämpft haben. Die habe ich zuletzt vermisst! Man sieht halt einfach, dass es reicht ständig gebetsmühlenartig Dinge zu fordern oder in Zweifel zu stellen. Dabei spielt der Inhalt und die Richtigkeit oder gar Belegbarkeit keine Rolle. Es gibt Menschen, die sich einfach von Tatsachen, die ihnen nicht gefallen, abwenden und dann wird der, der versucht sie aufzuklären, ihr Opfer. Schade! Dafür wird jetzt mit Parolen vom Vorstand gearbeitet, wie: „ Enger zusammen rücken. Es geht um den Verein. …“. Traurig, dass das jetzt erst kommt, bzw. man weiß, warum erst jetzt!
Ich habe schon seit einiger Zeit an unserem Abwehrsystem gebastelt und wollte sowohl in der Überzahl-, Unterzahl- und Systemabwehr dem Publikum neue Varianten zeigen. Diese wird es nun nie mehr zu sehen geben. Aber vielleicht tritt Eric einmal diesen Weg an und findet dann in meinen alten Unterlagen diese Zettel und bringt mit seinen Ideen etwas zu Ende oder besser, setzt es fort.
Man kann zusammenfassend eigentlich sagen, dass ich nur etwas bewegen konnte, wenn ich gedroht habe. Damit war die Zusammenarbeit auf sehr sandigem Boden gebaut und hätte nur bei Veränderungen im Vorstand Erfolg haben können. Wie wacklig das ganze Konstrukt war, erkennt man daran, dass mir ein Artikel vom 30.12.2015 in der „Freien Presse“ zum Verhängnis wurde, ein Artikel, der vom Vorstand autorisiert und korrigiert wurde! Dabei bin ich in meinen Darstellungen sehr fair geblieben und habe weitgehend auf die Namen Stürzebecher, Fritz, Auerbach und Scholz verzichtet. Nun wird auf einmal wahrscheinlich nicht nur Geld für einen neuen Trainer und vielleicht sogar Spieler da sein und das obwohl Stefan und ich uns um einen Topspieler mit Wechselabsichten bemüht hatten, dies aber aus finanziellen Gründen abgelehnt wurde. Trotzdem: Die Mannschaft kann bei ihrem Potential gar nicht absteigen!!!
Danke! Es war mir ein Fest (nicht alles!)!!!
PS: Ich habe gerade erfahren, wer der neue Trainer ist. Ich wünsche Anel alles Gute! Er übernimmt eine geile Mannschaft! Und für die ganze unrühmliche Vorgeschichte mit mir kann er ja nichts.
[-] The following 1 user Likes Andreas Bolomsky's post:
  • Burger
Antworten
#53
Tschüssikowsky MHV
Hiermit  möchte ich mich aus dem MHV- Forum von allen verabschieden. Sicher habe ich einigen Personen wieder einen riesigen Gefallen getan, indem ich mich noch einmal und das sogar relativ ausführlich, geäußert habe. Es sei ihnen gegönnt! Lesen werde ich die folgenden Kommentare nicht mehr.                                                                                                   Ich hätte vor zwei Jahren nie für möglich gehalten, dass ein Forum so schnell entgleisen kann. Eigentlich dachte ich, gerade auch mit dem „Offenen Brief“ 2014, dass ich im Interesse aller Trainer, Zuschauer und Handballfreunde schreibe. Mir ging es als Trainer immer so, dass ich am liebsten gegen Mannschaften gespielt habe, die komplett und ohne verletzte Spieler antreten konnten. Dass man diesen Brief als Forderung zum „Welpenschutz“ für meine Spieler auslegen konnte, erkenne ich bis heute nicht! Mir ist aber auch bewusst geworden, dass es in unteren Ligen durchaus auch einige Spieler und Trainer gibt, die nur über sehr limitierte taktische und technische Mittel verfügen und deshalb Tätlichkeiten als solche einsetzen. Das kannte ich aus anderen Ligen in diesem Maße nicht. Wahrscheinlich werden deshalb nicht umsonst die Mannschaften im Osten südlich von Berlin in den gebrauchten Bundesländern auch als „Prügler“ bezeichnet (wir damit auch!). Dass dies nicht auf alle Mannschaften zutrifft, versteht sich von selbst.                                                                                                          Ich selbst habe zeitig eingestellt, mich weiter im Forum zu bewegen, weil viele Anfeindungen extrem böse, falsch, anmaßend und sehr verletzend waren. Zudem schreiben einige nur feige anonym und man konnte sich damit nur schwer über das intellektuelle Vermögen und den Sachverstand der Leute informieren. Es wird einen Grund haben, warum ihnen ihre Identität peinlich ist!
Ich habe in dieser Zeit aber auch sehr, sehr viele nette Menschen (Spieler, Trainer, Zuschauer) kennen gelernt. Danke! Dass es mit einigen Personen aus Hermsdorf und letztes Jahr auch aus Stassfurt (diese Jahr kaum) anders war, habe ich schon zum Thema gemacht. Ich habe nie ein Blatt vor den Mund genommen und sofort allen Unzulänglichkeiten offen die Stirn geboten. Ich bin und war nie vom Handball abhängig und konnte mir so auch leisten geradlinig zu bleiben. Die Unterstützung, die ich dabei erhielt, war unheimlich breit (Trainer, Schiedsrichter, Spieler, Verantwortliche aus allen Ligen), aber fast nie öffentlich. Es hatten nur wenige den Mut, weil sie wussten, was es bedeutet an die Öffentlichkeit zu treten. Mich hat das nicht abgeschreckt, ich habe nie zurückgezogen. Mir war immer wichtig authentisch zu bleiben! Damit konnte ich auch ohne Probleme jeden Tag in den Spiegel schauen. Sicher ist meine Beziehung zu meinen Jungs durch die 12 Jahre gemeinsamen Weges auch eine ganz besondere. Ich habe versucht, immer für sie da zu sein. Ich habe sie zum Abitur, zu Spitzenleistungen im Handball und zu vielen überragenden Erlebnissen (Dänemark, Russland, Schweden, Spanien, Bahrain,…) und Erfolgen geführt. Ich habe für sie z.B. einen Lehrplan geschrieben, gelesen, geschaut, Messen besucht, Sponsoren gewonnen, neue Dinge versucht (Bemer, avwf, Life-Kinetik, …), Spieler bei mir z.H. wohnen lassen, im Prinzip 25 Stunden am Tag für sie und den Handball gelebt. Ich weiß, was die Jungs geleistet haben aber ich weiß auch, was ich mit meinen Mitstreitern geleistet habe. Für mich war Handball immer mehr als nur ein Wettkampf! Die Jungs betrachte ich als meine „Söhne“ und ein Dachsvater beschützt die ihm anvertrauten Jungen am Spielfeldrand nicht nur vor Verletzungen und Unsportlichkeiten, sondern auch vor Ungerechtigkeiten. Das habe ich! Ich bereue nichts! Richtig pervers und krank finde ich aber, dass einige sogar bereit waren, meinen Sohn in Sippenhaft zu nehmen! Diesen Personen wünsche ich das Schicksal, dass sie verdienen. Ich weiß natürlich auch, dass einige die Wahrheit gar nicht hören wollen, weil sie manchmal wehtut und unbequem ist. Wir leben nun mal in einer Zeit, in der Ehrlichkeit schnell zum Problem wird und Lügner gefeiert werden.
Ob ich nun ein guter oder schlechter Trainer bin/war, dieses Urteil überlasse ich ausschließlich meinem Lieblingsfeind und ausgewiesenen Handballexperten Oli (immerhin hat schon 10 Jahre bei der HSG zugeschaut!). Er saß zu Auswärtsspielen immer zwei Reihen hinter mir, lauerte und versuchte verwertbare Dinge aufzuschnappen. Diese konnte er dann, unfähig zu sprechen, in gebrochenem Deutsch in die Foren der Welt senden. Aber seitdem ich weiß, dass er als Trainer nur zwei Feindbilder hat (Jürgen Klopp und mich), fühle ich mich irgendwie geadelt.
Ich bin trotzdem traurig, dass ich meinen Plan nicht fortsetzen konnte. Er sah für die nächsten Jahre noch einiges vor, u.a. eine große Novellierung des Spielsystems. Wäre sicher hochinteressant geworden, aber ich werde dies nun nicht mehr umsetzen können. Ich denke, das System hätte wieder viel Diskussionsstoff geboten und für Furore gesorgt. Schade, ich glaube in den nächsten Jahren wäre in dieser Konstellation noch viel möglich gewesen! Vorbei!                                                                                                                                    Ich werde euch fehlen, denn irgendwie hattet ihr ja trotzdem den sturen Hund ein wenig lieb gewonnen, und langweilig ist es mit mir ja nun wirklich nicht geworden, oder. :-)  Alles Gute, vor allem Gesundheit! Es war mir (hier selten) ein Fest!
[-] The following 2 users Like Andreas Bolomsky's post:
  • Burger, carly3
Antworten
#54
Machen wir es kurz: Niemand kann die Verdienste des Trainers Andreas Bolomsky im Blick auf den Freiberger Handball bestreiten. Es war ohne Frage eine große Leistung so etwas über die Jahre zu entwickeln. ABER: Wer öffentlich Personen aus dem Verein und andere Trainer (siehe Facebook) so diskreditiert, der wird mir und sicherlich auch einigen anderen nicht fehlen. Wer Vereinsinternas so öffentlich macht, der wird wohl auch einigen Leuten im eigenen Verein nicht mehr fehlen. Das ist extrem schlechter Stil. Zum Abschluss ist zu sagen, genau die "limitierten technisch taktischen" Mittel die hier bei unterklassigen Mannschaften bemängelt werden, haben (fast schon Ironie), dem Trainer Bolomsky mit den Trainerjob gekostet, denn taktisch limiert und eindimensional war diese Spielweise. Der HSG Freiberg ist zu wünschen das in zwei, drei Wochen etwas Ruhe einkehrt. Außerdem ist zu hoffen, das der neue Trainer mehr nach Innen und weniger nach Außen wirkt
[-] The following 3 users Like Lücke's post:
  • Oliver HSG, columbus165, Dirk
Antworten
#55
Lieber Herr A.B. - ich war immer eine ihrer größten Kritikerinnen... ich nehme zur Kenntnis was sie die Jahre für die HSG Freiberg geleistet haben... da gebührt Ihnen auch meine Anerkennung... denke aber das ihnen das nicht wichtig ist... was sie in Freiberg hinter den Kulissen geleistet haben... das spielte für mich keine Rolle... ich habe nur Ihre öffentlichen Äußerungen bewertet... und das Spiel... oder genau genommen sie bei den Spielen... zu ihrem aussergewöhnlich langen Artikel... ich nehme Ihnen nicht ab das sie nicht eine Antwort darauf lesen wollen... oder werden... sie sind ein Selbstdarsteller!!! ...hier im Forum für die MOL... oder für die Handballbegeisterten unter uns etwas zu schreiben... ok... aber wozu auf ihrer Facebook-Seite??? ...da wo es so ziemlich jeden erreicht... auch diejenigen die den Hintergrund gar nicht verstehen... das zeigt keine Größe... ihren Unmut über ihre Entlassung... und den damit verbundenen Ärger für sie... das ist denke ich nachvollziehbar... alles was sie aber jemals für die HSG Freiberg geleistet haben... das haben sie mit diesen Artikeln aus meiner Sicht vollkommen zerstört... ja sie haben vielleicht sogar ihr eigenes (Lebens-)Werk zerstört... sie versuchen nun Personen an den Pranger zu stellen... sie beschmutzen den Verein HSG Freiberg und die Dachse immens... ein weiterer Imageschaden der seinesgleichen sucht... was wollen sie damit nur bezwecken??? ...was ist der Sinn hinter dieser Aktion??? ...wem soll das helfen??? ...Ihnen??? ...sie haben sich erneut selbst geschadet... noch viel schlimmer... wie eine dumme Stadttaube haben sie auf ihr eigenes Denkmal geschissen... sie mögen mit allen Äußerungen absolut Recht haben... das will ich auch gar nicht bezweifeln... aber dieser Rundumschlag ist ein ganz schlechter und mieser Stil... sie hätten mit Größe und Stil abtreten sollen... für sich selbst wissend viel für Freiberg getan zu haben... das allein sollte Ihnen wichtig sein!!! ...die richtigen Menschen um sie herum hätten doch gewusst wo die (vermeintliche) Wahrheit steht... bei all denen in Handball Deutschland die nicht diese interne Einsicht hatten... bei denen haben sie vermutlich nun ein schlechtes Image hinterlassen... war es das wirklich wert??? ...ich denke eher nein... ich hoffe das sich die HSG Freiberg möglichst schnell von diesem Genickbruch erholt... das es keine nachhaltigen Schäden gibt... ihr Fan war ich nie... doch wünsche ich Ihnen ernstgemeint alles Gute...
[-] The following 3 users Like AndreaW's post:
  • columbus165, apnfm, Mr. Green
Antworten
#56
Die Geschichte zeigt es immer wieder. Um Dinge weiterzuentwickeln hat es von jeher Querdenker und unangepasste Typen gebraucht. Menschen die mal gegen den Strom schwimmen, neue Methoden entwickeln und sich dabei nicht verbiegen lassen. A.B. war und ist so einer und ich hoffe, dass er in welcher Form auch immer noch viel dafür tun wird, das verstaubte und eingefahrene Denken vieler Handballtraditionalisten aufzubrechen, auch wenn sie sich dabei ans Bein gepinkelt fühlen. Шапки долой!
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
[-] The following 2 users Like Axelkatze's post:
  • Burger, carly3
Antworten
#57
Also der Text von Herr Bolomsky ist schon harter Toback. Wie kann man denn so mit Dreck um sich werfen. Sorry da fehlt mir jedes Verständnis, solche Internas und "Gesprächsprotokolle" öffentlich zur Schau zu stellen finde ich völlig fehl am Platze. Was bringt es denn? Es klingt für mich wie eine riesengroße Rechtfertigung wo alle Fehler gemacht haben außer er selbst. Wie ein kleines Kind das nur auf andere zeigt. Den Wahrheitsgehalt kann auch keiner prüfen, da die genannten Personen sich sicherlich nicht öffentlich dazu äußern werden.

Wenn ich jetzt auch noch von einer Novellierung des Spielsystems lesen die er vor hatte - tut mir leid aber für wen halten sie sich denn Herr Bolomsky. Man darf sich doch auch mal die Frage stellen warum man bei vielen Trainerkollegen, beim Handball-Verband, vielen Schiedsrichtern und vielen anderen nicht gern gesehen ist. Vielleicht liegt das eben nich nur an den "anderen".

Eines hat der Text aber deutlich gezeigt: Er hat sich so verabschiedet wie er auch die ganze Zeit wahrgenommen wurde. Als selbstherrlicher Mensch, der in seinem eigenen Universum lebt. Wenn ich das so lese kann ich der HSG Freiberg nur zu dem neuen Trainer gratulieren und hoffe das die Trennung nicht zu spät war. Ich wünsche der HSG Freiberg alles Gute und das sie die Klasse halten, damit die jungen Handballer weiter entwickelt werden können.
[-] The following 2 users Like Pfiffi's post:
  • Mr. Green, Dirk
Antworten
#58
Das ist übrigens ganz großes Kino!!! ...ich finde es toll das die HSG Freiberg darauf bisher nicht öffentlich reagiert hat... ich hoffe das es auch dabei bleibt... Hut ab...
Antworten
#59
@Andreas Bolomsky

Um es mit Ihren worten zu sagen, Tschüssikowsky Sie Spaßvogel.
Big Grin Tongue
Antworten
#60
Ich finde es übrigens nicht so toll, das auf so manche Frage an die HSG- sowieso NICHT geantwortet wird !!!!
(14.01.2016, 10:32)'AndreaW' schrieb: Das ist übrigens ganz großes Kino!!! ...ich finde es toll das die HSG Freiberg darauf bisher nicht öffentlich reagiert hat... ich hoffe das es auch dabei bleibt... Hut ab...

 
Antworten



Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  HSG Freiberg - Hinweis für alle Online-Kartenvorbesteller columbus165 0 5.001 26.04.2015, 18:38
Letzter Beitrag: columbus165

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste