Mitteldeutsche Liga B-Jugend
#11
HSG- Dachse siegen auch daheim

Die HSG- Dachse Freiberg haben nun auch ihr erstes Heimspiel in der neuen Mitteldeutschen Oberliga bestritten und gegen den SV Hermsdorf aus Thüringen sicher mit 46:25 (22:11) gewonnen.

Dabei boten die Freiberger eine eher unterdurchschnittliche Leistung. In der Abwehr wurde häufig viel zu offensiv und harmlos agiert und im Angriff unterliefen v.a. etliche unnötige Fehlwürfe und unbehinderte Passfehler. Sicher war einiges in der Abwehr auch nicht immer einfach zu händeln, da sich v.a. in der zweiten Halbzeit die Gäste, wenn sie nicht mehr wussten wohin mit dem Ball, sich mit ihrem Körper/ Schulter in die Deckungsspieler Rannten oder drehten. Gab es eine Berührung durch den Abwehrspieler, folgte ein Freiwurf, wollte man diesen nicht produzieren, konnten sie relativ frei aufs Tor werfen. Gerade in diesen Situationen müssen wir uns noch deutlich besser präsentieren.

Nächstes Wochenende geht es nun das erste Mal im Punktspielbetrieb der Dachse nach Halle. Dabei hoffen wir, dass bis dahin zwei weitere Jungen wieder genesen sind, sodass uns dann nur noch ein Spieler fehlt. Dies werden wir hoffentlich nutzen können, um uns weiter einzuspielen und einige weitere Fortschritte zu zeigen.

Fazit: Ok! Mehr nicht.

Text: Andreas Bolomsky

Quelle: HP HSG Freiberg
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#12
HSG- Dachse gewinnen auch ihr zweites Heimspiel

Die HSG- Dachse Freiberg haben auch ihr zweites Heimspiel der Saison am Ende noch sicher mit 36:23 gewonnen. Gegner war der Nachwuchs von Bundesligist ThSV Eisenach.

Die Thüringer, die damit ihre erste Niederlage einfuhren, waren dabei aber alles andere als ein einfacher Gegner. Von Beginn an wurde deutlich, dass sich hier zwei völlig verschiedene Spielsysteme gegenüberstanden. Während die Freiberger wie gewohnt offensiv und ballorientiert versuchten die Eisenacher zu Fehlern zu zwingen, waren die Spieler des ThSV defensiv und körperorientiert eingestellt. Die HSG- Dachse wirkten dadurch sichtlich überrascht und auch von dem, was so alles zugelassen wurde.

In der ersten Spielhälfte dominierte darüber hinaus eine große Unsicherheit im Torabschluss. Gleich die beiden ersten Siebenmeter trafen noch nicht einmal das Tor. Weiterhin nahmen die Bergstädter viele Bälle im Stand an und konnten kaum für Bewegung sorgen. In der Abwehr wurde selten mit Bindung zum Nebenmann agiert und was dann Richtung Tor geworfen wurde, fand in der Regel auch den Weg in dieses. Beim 15:14 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit konnten sich die B-Jugendlichen dann nach und nach besser in Szene setzen. Hinzu kam eine deutliche Steigerung beider Torhüter. Dies brachte dann am Ende nach einer verlustreichen Schlacht wenigstens zwei Pluspunkte.

Fazit: Nun durften wir in bis jetzt fast jedem Spiel einen schwerverletzten Jungen vom Platz tragen. Dabei ist noch keine Rede von den vielen leichter Verletzten, die dann die Woche über keine weitere Trainingseinheit absolvieren können, weil Physiotherapie oder ähnliches anstehen. Irgendwann sollte der Schutz der Gesundheit von heranwachsenden und lernenden Sportlern auch bei Schiedsrichtern wieder mehr Beachtung finden! Das Ziel der Abwehrarbeit in der Ausbildung im Kinder- und Jugendalter sollte immer der Ballgewinn bleiben!

Zum Glück sind nun Ferien!!! Viele Dachse werden die Zeit dringend benötigen die etlichen Verletzungen ein wenig auszuheilen, bevor sie dann in zwei Wochen zu Hause gegen Eintracht Glinde und auf jeden Fall mit einigen Ausfällen, antreten.

Bis jetzt war in den letzten drei Partien eine Halbzeit dabei, in der wir unseren Anspruch nicht umsetzen konnten (siehe Halle 20:17, 20:19 Aue, Eisenach 15:14). Das muss sich ändern! Ziel für die kommenden Begegnungen sollte es nun sein, wieder zwei gute Abschnitte pro Spiel anzubieten.

Text: Andreas Bolomsky

Quelle: HP HSG Freiberg
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#13
Im Schlussgang von der HSG Freiberg jedoch noch deutlich distanziert


Beim Meisterschaftsfavoriten lange mitgehalten

Was für ein heißes Kampfspiel! Diese Partie der 15/16-jährigen ThSV-Talente in der Mitteldeutschen Oberliga der männlichen Jugend B beim Staffelfavoriten HSG Freiberg wird allen Beteiligten wohl noch länger in Erinnerung bleiben. Das letztlich deutliche Ergebnis von 36:23 sagt dabei nur wenig über den eigentlichen Spielverlauf aus, denn bis zur 40. Minute (25:21) lagen beide Teams noch auf Schlagweite.

Wie schon beim Auswärtssieg in Halle war das Team um das Trainerduo Roch / Stange sofort nach Anpfiff des jungen Schiedsrichterpaares Rosenlund / Winter hellwach, markierte gleich mit dem ersten. Angriff im Sturmlauf das erste Tor. Auch die Freiberger Mannschaft versuchte umgehend, ihr gefürchtetes Tempospiel aufzuziehen, sah sich jedoch einer bestens vorbereiteten Eisenacher Deckungsreihe gegenüber. Der Gastgeber kam nur ganz schwer in Tritt , hatte sichtlich Mühe gegen die massive 3:2:1-Deckung des ThSV Eisenach sich Torchancen zu erarbeiten. Die HSG Freiberg schaltete daraufhin auf Angriff um, und zwar in der eigenen Defensive. Mittels einer ganz offensiven 1:5-Deckung, die teilweise fast einer offenen Manndeckung glich, verunsicherten die Freiberger die ThSV-Offensive zusehends. Die daraus resultierenden Ballverluste sollten zu einfachen Gegenstoßtoren genutzt werden. Doch auch hier hielt die Wartburgstädter bravourös dagegen, unterbanden die gegnerischen Angriffe meist schon weit vor der Wurfzone (Alaj, Zemann). Vor allem Moritz Rahn und Tim Rodrian zeigten nun viel Mut, zogen immer wieder unwiderstehlich im 1:1 an ihren Gegenspielern vorbei und vollendeten zumeist sicher. Aber auch Lucas Zemann entwischte seinem Gegenspieler oft genug, und traf gegen zugegebenermaßen unglücklich agierende Freiberger Torhüter. Der ungeschlagene Tabellenführer zeigte ob der in dieser Saison erstmalig gegebenen Gegenwehr Nerven, jagte gleich zwei Siebenmeter in Folge über das von Lukas Frohmüller zunächst wieder sicher bewachte Gehäuse. Aber Freiberg wäre kein Staffelfavorit, könnte er sich nicht auch aus solchen Situationen mittels feiner spielerischer Mittel befreien. Jede Möglichkeit zum 1:1 wurde nun von den leichtfüßig aufspielenden Gastgebern genutzt, vor allem Tim Rodrian tat sich hier im Abwehrverband doch einigermaßen schwer und kassierte folgerichtig zwei Zeitstrafen. Derart gehandicapt konnte er kaum mehr aktiv ins Spielgeschehen eingreifen, was eine sichtliche Schwächung im Spiel der Eisenacher darstellte. Der in der 18. Minute ins Tor gewechselte Marcus Römer zeigte zwar noch einige gute Paraden, doch Freiberg nutzte diese Phase, um selbst mit einer 14:13-Führung in die Halbzeitpause zu gehen.
Nach dritter Zeitstrafe für Tim Voigt bröckelte das ThSV-Abwehrbollwerk
Kaum aus der Kabine zurück, legten die Eisenacher wieder los wie die Feuerwehr, glichen zum 14:14 und später zum 15:15 aus. Zwei unglückliche Zeitstrafen (T. Voigt, A. Alaj) nutze Freiberg jedoch, um sich erstmals im Spiel bis zum 19:15 abzusetzen. Die Eisenacher Bank reagierte, brachte mit Marcel Popa den Regisseur der C-Jugend aufs Parkett und versuchte nun, den – angesichts der noch immer äußerst offensiven HSG-Deckung – voll geforderten Rückraumspielern etwas Luft zu verschaffen. Auch diese Phase überstand der ThSV noch einigermaßen schadlos. Dann aber folgte die wahrscheinlich spielentscheidende Szene: Tim Voigt erhielt für ein wahrhaft nicht überhartes Foul seine dritte Zeitstrafe, was das vorzeitige Spielende für ihn bedeutete, und fortan bröckelte das Abwehrbollwerk zusehends. Hinzu kam, dass sich das bis dahin gut agierende Schiedsrichterpaar offensichtlich von den ständigen (aber seltsamer Weise bis zur 48. Minute nicht geahndeten) Belehrungen und Beschimpfungen des Freiberger Trainers beeindrucken ließ und eine relativ einseitige Regelauslegung praktizierte. Freibergs Rückraum spazierte nun auch noch mit dem vierten und fünften Schritt durch die ThSV-Deckung, während den Eisenachern dieser Luxus nicht zugebilligt wurde. Auch die Zeitstrafen wurden etwas einseitig vergeben, denn das häufig von der HSG-Defensive angewandte „Stoßen in der Luft“ wurde nur unzureichend geahndet.
ThSV-Trainer Christian Roch stellte aber auch klar, dass man in dieser Phase selbst zu viele gute Torgelegenheiten ungenutzt ließ (Zemann, Rahn) und einige unmotivierte Abschlüsse (Hempel) den Gegner zum Kontern einluden. In der Schlussphase ließen die Eisenacher dann doch die Köpfe etwas hängen, die Freiberger stockten ihre Trefferausbeute noch reichlich auf, „sodass der Sieg mindestens um sechs Tore zu hoch ausfiel“, wie ThSV-Coach Christian Roch unterstrich.
Fazit des Trainers: „Eine Niederlage, die nur in dieser Höhe etwas schmerzt, denn wir waren keine 13 Tore schlechter als der Gegner. Die Niederlage ist verdient, denn Freiberg hat seine Chancen rigoroser ausgenutzt. Dennoch haben wir die bislang beste Saisonleistung abgerufen und die positive Entwicklung des Teams nachgewiesen. Ich bin stolz auf diesen Auftritt, denn wer hätte gedacht, dass wir das Spiel gegen Freiberg so lange eng halten und die taktischen Maßgaben vor allem in der Abwehr gegen einen Gegner dieser Qualität so lange umsetzen könnten. Über das Verhalten des Freiberger Trainers sind wir einigermaßen erbost, denn damit hat er ein junges aufstrebenden Schiedsrichterpaar absichtlich völlig verunsichert und zu Gunsten seiner Mannschaft beeinflusst.“

ThSV Eisenach:
Frohmüller, Römer – Gladis, Ukaj, Rahn 5, Jäschke 1, Popa, Hempel 2, Rodrian 4, Voigt 2, Hemleb, Alaj 4, Zemann 5

Th. Levknecht

Quelle: HP ThSV Eisenach
http://www.thsv-eisenach.de
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
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#14
(17.10.2011, 18:19)Axelkatze schrieb: Hinzu kam, dass sich das bis dahin gut agierende Schiedsrichterpaar offensichtlich von den ständigen (aber seltsamer Weise bis zur 48. Minute nicht geahndeten) Belehrungen und Beschimpfungen des Freiberger Trainers beeindrucken ließ und eine relativ einseitige Regelauslegung praktizierte.

Schön dass auch andere das so sehen. Hut ab vor der Arbeit des Herrn Bolomsky mit seiner Mannschaft, die Erfolge sprechen da für sich. Aber was der Mann während der 50 Minuten Spielzeit an der Seitenlinie so abzieht und von sich gibt, ist deutlich unter der Gürtellinie, ebenso wie seine Berichte den Respekt vor dem Gegener vermissen lassen.

Erstaunlich, was sich die Schiedsrichter so gefallen lassen, da gibt es wohl einen Erfolgsbonus...
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#15
Gegen Magdeburg nicht enttäuscht

[Bild: 005323F2_B50720A2768ADE656812561DDD3A5CAB]
Hermsdorfs Rückraumwefer Hans Angres (links) zieht zum Tor des SC Magdeburg. Angres erzielte am Montag im Oberliga-Heimspiel sieben Tore. Foto: Henning Hermsdorfs Rückraumwefer Hans Angres (links) zieht zum Tor des SC Magdeburg. Angres erzielte am Montag im Oberliga-Heimspiel sieben Tore. Foto: Henning

Handball B-Jugend, Mitteldeutsche Oberliga: Hermsdorfer Nachwuchs verliert im ersten Heimspiel der Saison gegen die Bundesliga-Bubis aus Sachsen-Anhalt.
SV Hermsdorf

SC Magdeburg 17:36 (7:21)

Hermsdorf. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieben am Montag die B-Jugend-Handballer des SV Hermsdorf im ungleichen Duell mit der Mannschaft vom SC Magdeburg. Nach 50 Minuten hieß es 36:17 (21:7) für den Bundesliga-Nachwuchs aus Sachsen-Anhalt.

Bester Werfer im ersten Heimspiel des SV Hermsdorf in der Mitteldeutschen Oberliga war der 15 Jahre alte Hans Angres mit sieben Toren.

Hermsdorfs Trainer Michael Dähne war trotz der klaren Niederlage nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft.

"Wenn man die anderen Ergebnisse der Magdeburger sieht, müssen wir uns nicht verstecken", sagte Dähne. Vorher siegten die SCM-Bubis in Görlitz mit 30:14 und Großenhain mit 36:19.

Vor über 100 Zuschauern in der Werner-Seelenbinder-Sporthalle hatten die Hermsdorfer einige Anlaufprobleme. Bis zum 2:6 sah es gut aus, dann folgte eine minutenlange Torflaute. Magdeburg führte uneinholbar 19:3. "Da hatte ich schon einige Bedenken, dass es eine deutliche Packung gibt", sagte Dähne. Mit vier Toren in den letzten vier Minuten konnten die Gastgeber den Rückstand mit 7:21 wieder etwas in Grenzen halten.

Die zweite Halbzeit verlief aus Hermsdorfer Sicht noch erfreulicher. Sie ging nur mit 15:10 an die körperlich und athletisch überlegenen Magdeburger. Bei den Hermsdorfern gefiel vor allem Torwart Max-Niklas Huhn (14). "Er hat seine Sache gemacht. Für ihn war es gegen die sehr platzierten und sehr scharfen Würfe sicher nicht einfach", sagte Dähne.

Der SVH-Verantwortliche hätte sich den einen oder anderen Abspiel- und Fangfehler der Leistungsträger, wie Lucas Vorpahl (16) und Hans Angres weniger gewünscht. "Die Magdeburger kamen schnell in Ballbesitz. Wir mussten dagegen hart kämpfen, um zu unseren Toren zu kommen."

Die Hermsdorfer Jungen wollten für die nächsten Oberliga-Auftritte beim Heimpublikum Sympathien gewinnen, "ich denke, dass ist uns gelungen, wie mir viele der Zuschauer nach dem Spiel bestätigt haben." OTZ/piek

SVH: Huhn R. Garbe, Hüttenrauch, Pohl (3), Kasperl, L. Vorpahl (3), Eschenbach (2), Rosenkranz (1), Ewecker (1), Angres (7), J. Vorpahl, Nieswandt.
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#16
HSG-Dachse mit Fehlerfestival

Vorab, die HSG- Dachse haben ihr Auswärtsspiel in Görlitz sicher mit 37:29 gewonnen, aber …

Die Freiberger starteten in die Auswärtsbegegnung bei Koweg Görlitz äußerst konzentriert und sicher. Zu Beginn wurden die Vorgaben auf hohem Niveau umgesetzt, aber eben nur zeitlich sehr begrenzt.

Nach dem schnellen 3:0 zog der Schlendrian vor allem im Torabschluss ein und das Fehlerfestival nahm seinen Lauf. Dieses wurde zwar immer wieder mal durch schöne Aktionen im Angriff und etliche aktive Ballgewinne unterbrochen, blieb aber bis zur Ende der ersten Halbzeit präsent. Schon 13 Gegentore zur Halbzeit sind definitiv zu viel und v.a. auf nachlassende Deckungsbereitschaft zurückzuführen. Zudem muss man ganz deutlich anmerken, dass der eigentlich gute Gegner alles andere als einen „Sahnetag“ erwischte. Beim 20:13 wurden die Seiten gewechselt. Wer nun dachte, in der zweiten Halbzeit erfolgt wieder eine Steigerung, sah sich getäuscht. Der zweite Spielabschnitt kam einem gefühlten Waterloo gleich. Dass er mit 17:16 gewonnen wurde, lässt sich kaum erklären, auch wenn natürlich einige gelungene Aktionen zu sehen waren.

Fazit: In den letzten Spielen wussten die Dachse kaum zu überzeugen, auch wenn die Begegnung gegen Eisenach sicher eine Sonderstellung einnimmt. Diese Leistung lässt im nächsten Punktspiel dann gegen den nahezu übermächtigen Staffelfavoriten SC Magdeburg nichts Gutes erahnen. Wollen wir in diesem Aufeinandertreffen nicht völlig untergehen und das Resultat ertragbar gestalten, sollte eine deutliche Leistungsexplosion dem vorausgehen.

Text: Andreas Bolomsky

Quelle: HP HSG Freiberg
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#17
Am Sonntag um 11 Uhr kommt es nun endlich in der EGH zum Gipfeltreffen zwischen der HSG Freiberg und dem SC Magdeburg. Beide Mannschaften bisher noch verlustpunktfrei. Mal schauen wer die ersten Minuspunkte einfahren muss.
Der Sieger macht auf alle Fälle einen großen Schritt Richtung Meisterschaft.

Stimmung
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#18
Die Freiberger Jungen verlieren nach großem Kampf knapp mit 31:34 vor einer Rekordkulisse in der Jugendoberliga. Ich denke mal so ca. 400-500 Zuschauer waren da. Nach 6-Tore-Rückstand kämpfen sich die Dachse noch mal auf 30:31 heran. Übereifer, Pech und unglückliche Entscheidungen spielen am Ende das Zünglein an der Waage. Ein Unentschieden wäre sicherlich verdient und für den weiteren Saisonverlauf interessant gewesen.
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#19
Favorit stürzt HSG- Dachse

Die HSG-Dachse haben ihr erstes Punktspiel der Saison verloren und das zu Hause. Gegner war allerdings der Staffelprimus SC Magdeburg. Am Ende entführten die Elbestädter, die ebenso wie die Freiberger noch verlustpunktfrei geblieben waren, verdient beide Punkte aus der Bergstadt und stürzten die HSG-Dachse damit auch von Platz eins.


Dabei begann die Partie durchaus ansprechend für die Hausherren. Beim Stand von 5:4 mussten die Freiberger aber einen schweren Rückschlag einstecken, weil sich ihr Spielmacher schwer verletzte und nun für Monate nicht mehr zur Verfügung steht. Ab diesem Zeitpunkt konnten die Dachse weiter kämpferisch und individuell in einigen guten Aktionen überzeugen, aber der Spielfluss kam immer wieder ins Stocken.

Beim Stand von 14:17 wurden die Seiten gewechselt. Aber auch zu Beginn der zweiten Hälfte verringerte sich der Vorsprung nicht weiter. Der SCM zog sogar auf 6 Tore davon. Erst im letzten Drittel der Begegnung konnten sich die Freiberger wieder wesentlich besser in Szene setzen. Beim 30:31 wurde es noch einmal spannend, aber eine überflüssige Strafe verhinderte eine Überraschung. So siegte der SC Magdeburg letztlich mit 31:34 und durfte ausgelassen feiern.

Fazit: Das Normale ist eingetreten, der Favorit hat gewonnen. Wir waren in diesem Spiel v.a. körperlich hoffnungslos unterlegen. Allein die beiden sehr guten Magdeburger Halbspieler erzielten zusammen 23 Tore und waren von unserer Abwehr körperlich nicht zu kontrollieren. Dazu kamen weitere Unzulänglichkeiten, wie z.B. einige unbeholfene, harmlose Angriffsbemühungen und ein unzulängliches Reboundverhalten (7 von 8 Abprallern landeten beim SCM und konnten zu freien Würfen genutzt werden).

Gigantisch war aber die Kulisse. 560 Zuschauer sahen ein interessantes und hochklassiges, vor allem aber sehr faires Punktspiel!!! Um so ein Spiel dann auch positiv zu gestalten, benötigt man halt auch ein wenig Glück (z.B. die Chance zum 31:31 endete an der Lattenunterkante)! Das war uns auf jeden Fall nicht holt, aber darauf sollte man sich sowieso nie verlassen. Trotzdem Lob an die Spieler der HSG, die alles versuchten, um das Spiel vielleicht doch zu ihren Gunsten zu drehen. Also, unterm Strich: Gut verkauft!

Übrigens: Die HSG-Dachse kassierten damit ihre allererste Punktspielniederlage und damit auch ihre ersten Minuspunkte in ihrem Jahrgang seit Bestehen (8 Jahre !!!) dieser Mannschaft!!! Das ist sicher aller Ehren wert!

Text: Andreas Bolomsky, HP HSG Freiberg
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#20
Sieg im Spitzenspiel

HSG Freiberg - SC Magdeburg 31:34 (14:17)
Im Spitzenspiel der B-Jugend in der Mitteldeutschen Oberliga siegte der SC Magdeburg beim bisherigen Spitzenreiter HSG Freiberg mit 34:31 (17:14) und führt nun allein verlustpunktfrei die Tabelle an.

In einem gut klassigen und abwechslungsreichen Spiel stand es nach 14 Minuten 7:7. Im Anschluss gelang es den Elbestädtern, sich auf 13:9 abzusetzen. Maßgeblichen Anteil hatte vor allem Max Wasielewski, mit 12 Toren erfolgreichster Schütze des Spiels, der durch seine Nebenleute immer wieder in gute Wurfposition gebracht wurde. Diesen Vorsprung verteidigten die Gäste bis zur Pause (17:14). In der zweiten Hälfte erwischten die Magdeburger den besseren Start und konnten ihren Vorsprung unter den Augen der zahlreich mitgereisten Eltern zunächst weiter ausbauen (26:20, 35.). Allerdings gaben sich die Freiberger zu keiner Phase des Spiels geschlagen und kämpften sich Tor um Tor wieder heran. Immer wieder gelang es ihnen durch ihre offensive Abwehr, die Gäste zu Fehlabspielen zu verleiten. So stand das Spiel beim 31:30 (47.) für den SCM auf des Messers Schneide. Ein Doppelschlag von Andre Czech (7) 50 Sekunden vor Spielende zum 33:30 sicherte am Ende den Club-Jungen einen verdienten Auswärtssieg.

SCM: Stemmler, Link – Czech (7), Michael (1), Zimmermann, Herda (3), Wosnitza (1), Müller (3), Weiß, Saul (4), Stiebler (3), Wasielewski (12), Deubner

Text : Lars Becker
Quelle: http://scm-handballnachwuchs.de
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
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