Mitteldeutsche Liga B-Jugend
#21
Handballakademie Leipzig / Delitzsch gewinnt gegen Dachse aus Freiberg!!!

Spielbericht aus Freiberg.
Quelle http://www.hsg-freiberg.de

HSG-Dachse verlieren erneut28.11.2011

Unfassbar, wie man in nur einer Woche so abstürzen kann. So schwach war der Auftritt der HSG-Dachse in Leipzig. Scheinbar hatte die unglückliche Niederlage gegen den SC Magdeburg fast alle Spieler gelähmt, zumindest aber völlig kopflos hinterlassen.

Unfassbar auch die Fehlwurfquote gegen wirklich überzeugend kämpfende, aber keineswegs gute Leipziger. Am Ende siegten sie trotzdem jederzeit verdient mit 29:27. Für dieses Abschneiden gibt es aber nicht nur einen Grund, sondern viele. Die Auswertung erfolgt nur intern!

Fazit: Diesmal besser nicht !!!

Text: Andreas Bolomsky

________________________________________________________________________________________________________

Was ist denn da in Freiberg los, ein Bericht nicht länger als ein paar Sätze?

Glückwunsch an Leipzig, sie haben wirklich sehr gut gekämpft und auch (!!!) gut gespielt. Dieses wurde ja in dem Bericht falsch festgehalten. Meine Meinung zu den Satz "Unfassbar auch die Fehlwurfquote gegen wirklich überzeugend kämpfende, aber keineswegs gute Leipziger." ist ganz klar... Unfassbar das man so ein Käse schreiben kann, das die Leipziger nicht gut gespielt haben. In der Abwehr spielten sie hart (manchmal kamen sie auch zuspät, aber das passiert). Im Angriff mit druck zum Tor, da reicht es nicht wenn man nur sagt wir wollen den Ball haben! Und ich bin der Meinung das es auf dauer nicht reicht immer nur den Ball haben zu wollen, Handball wird mit auch mit Körper gespielt. Ich unterstelle keinen das seine Trainingsmethoden oder Ähnliches falsch sind. Aber man hat gesehen es reichte in diesem Spiel und auch bestimmt nicht im Spiel gegen den SCM nur den Ball haben zu wollen.

Fazit: Man sollte vllt manche Ausdrücke in den Spielberichten vermeiden, kann sein das man sich dadurch Unbeliebt macht. Aber dieses lassen wir mal im Raum stehen!!

Grüße aus Halle!
Antworten
#22
Guten Abend,

alle die schon einmal gegen die Freiberger gespielt haben und damit auch das Auftreten Ihres Trainers gesehen haben, wundern sich über solche Sätze nicht.

Gruß aus dem Erzgebirge.
Antworten
#23
Hermsdorf überrascht Eisenach

Handball, Mitteldeutsch Oberliga, B-Jugend: Im letzten Heimspiel gelingt SVH-Nachwuchs der erste Sieg zuhause.

SV Hermsdorf - ThSV Eisenach 17:16 (7:8)

Hermsdorf. Als am Sonnabend 18:12 Uhr der Schlusspfiff ertönte, war die Sensation perfekt. Hermsdorfs B-Jugend-Handballer gewannen ihr letztes Oberliga-Heimspiel gegen den favorisierten ThSV Eisenach 17:16 (7:8).

Der Sieg war verdient, weil die Hermsdorfer in den entscheidenden Situationen vorm gegnerischen Tor in der zweiten Halbzeit erfolgreich waren, und weil SVH-Torhüter Alexander Heyder einige 100-prozentige Bälle der Gästespieler parierte.

Den Eisenachern, die vor dem Spiel noch die Chance auf Tabellenrang zwei hatten, droht nach der Niederlage im Thüringen-Derby der Sturz aus den Medaillenrängen.

SVH-Trainer Michael Dähne fiel die Anspannung der letzten Monate ab. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mit diesem Sieg haben wir die viele Spiele vergessen gemacht, wo wir dicht dran waren, aber am Ende immer mit leeren Händen dastanden. Ich bin sehr stolz auf die Truppe."

Was überraschte: Seine Jungen mussten an diesem Nachmittag noch nicht einmal ihr Leistungspotenzial abrufen. "Die 80, 85 Prozent haben gereicht. Gar nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir heute in Bestform aufgetreten wären. Dann hätte es wohl einen noch deutlicheren Sieg gegeben. Das ist aber Spekulation. Wir haben gewonnen mit einem Tor Unterschied", sagte Dähne in der Spielauswertung.

Die Eisenacher führten zwar bis zehn Minuten vor Schluss 15:12. Doch die beiden Fernwerfer bei Hermsdorf mit Hans Angres und Dominic Rosenkranz verkürzten in 24 Sekunden auf 14:15. Kreisläufer Johannes Hüttenrach glich aus. Die ThSV-Bank mit Trainer Christian Roch reagierte - Auszeit. Alexander Heyder wehrte einen freien Wurf ab. Rosenkranz brachte die Hermsdorfer 16:15 vor. Die knapp 50 Zuschauer, die man bis dahin kaum hörte, wurden plötzlich munter. Hallensprecher Ralf-Jürgen Kühne animierte zum rhythmischen Klatschen. Als Jonas Vorpahl eine Minute und 15 Sekunden vor Schluss auf 17:15 erhöhte, war die Überraschung greifbar. Eisenachs Rahn traf, 16:17. Die Hermsdorfer Verantwortlichen griffen zur grünen Karte - noch 16 Sekunden. Der SVH-Nachwuchs spielte trotz Manndeckung die Zeit runter.

SVH: Huhn, Heyder - Garbe, Hüttenrauch (1), Kasperl, L. Vorpahl, J. Vorpahl (2), Eschenbach (3), Rosenkranz (5), Ewecker, Angres (6), Nieswandt.
[-] The following 1 user Likes Dirk's post:
  • Kaddl
Antworten
#24
HSG-Dachse mit starkem Auftritt in die Bundesliga

Die HSG-Dachse haben, als B-Jugend-Mannschaft, beim ersten Bundesliga- Qualifikationsturnier für die A-Jugend überrascht, auch wenn sie die Quali wie erwartet in der ersten Runde nicht erreichen konnten. Ohne einen einzigen A- Jugendlichen nahmen sie das Turnier in Angriff und sicherten sich am Ende durch Siege gegen Aue (31:14), Glinde (29:23) und Eisenach (27:22) Platz 2.

Trotz ihrer körperlichen Unterlegenheit wussten die Freiberger spielerisch und kämpferisch zu überzeugen. Nur gegen den Bundesligisten und Favoriten aus Leipzig/Delitzsch gab es eine deutliche Niederlage (19:30). Aber auch in dieser Begegnung konnten die Dachse nach gutem Beginn das Spiel noch relativ ordentlich bis in die Pause bringen. Unmittelbar nach der Pause brachen bei den Freibergern aber alle Dämme. Schwache Angriffsbemühungen endeten postwendend als Gegenstoß im Dachsbau. 16 Konter mussten die Bergstädter verdauen ohne selbst einen setzen zu können. Der Torhüter der Messestädter schien ein fast unüberwindliches Hindernis, selbst vom Siebenmeterstrich und die drei Leipziger Nationalspieler unterstrichen ihre Ambitionen. Trotzdem war mit diesem Abschneiden der jungen Freiberger nicht zu rechnen, zumal wir verletzungsbedingt nicht aus dem Vollen schöpfen konnten.

Den Spielern aus Leipzig/Delitzsch wünschen wir nun in der nächsten Saison, in ihrer zweiten in der A- Jugend-Bundesliga, viel Erfolg!!!

Die zweite Qualifikationsrunde fand in Helmstedt statt. Gegner waren am Samstag die A-Jugend- Meister aus Niedersachsen die HSG Heidmark, aus der Nordsee-Liga der Meister VfL Fredenbeck und wieder Eintracht Glinde der Meister aus Sachsen-Anhalt. Dieses Wochenende war vergleichbar mit einer emotionalen Achterbahnfahrt, die jeden Beteiligten unserer Dachse Hundertprozent Grenzerfahrungen bescherte. Immer wieder erstickten die Bergstädter aus unterschiedlichen Gründen in Tränen.

Gespielt wurden wieder 2x 20 Minuten. Im ersten Spiel gegen Fredenbeck hatten die Freiberger sofort Probleme mit der körperlichen Überlegenheit der Norddeutschen und lagen zur Halbzeit (8:11) zurück. Eine deutlich bessere Leistung in der zweiten Halbzeit brachte die Dachse dann zweieinhalb Minuten vor Schluss mit 19:23 in Front. Am Ende stand es 23:23 und die Jungen verließen das Parkett mit hängenden Köpfen. Dass diese Mannschaft Charakter hat, konnte sie auch in der Vergangenheit stets nachweisen und so war es kein Wunder, dass die Freiberger im nächsten Spiel gegen Glinde, die ihrerseits vorher unentschieden gegen Heidmark spielten, wieder voll auftraten und 35:18 gewannen. So war die Ausgangssituation klar, ein Punkt gegen Heidmark reicht und die Dachse hätten sich die Quali gesichert. Nach dem Abpfiff fehlten den Jungen zwei Unparteiische und ein Tor. Das Spiel ging Sekunden vor Schluss mit 20:19 verloren. Dringend sollte bei solchen Turnieren über eine Spielaufsicht nachgedacht werden, die dann auch die Technische Besprechung nicht zur Farce werden lässt. … Trotzdem Glückwunsch an Heidmark, die sich nichts zu Schulden kommen ließen und auch danach sportlich fair agierten. Selbst die Zuschauer des Vereins äußerten nach dem Spiel deutlich, dass sie zwar überglücklich seien, weil sie mit einem Sieg gegen die Freiberger kaum rechneten, aber dass die Party aufgrund des bitteren Beigeschmacks kühler ausfallen würde. Sie wollten erst dann richtig feiern, wenn wir es einen Tag später auch noch schaffen würden.

Am Sonntag spielten wir in unserer ersten Partie wieder gegen den ThSV Eisenach. Kaum ein Freiberger Junge kam am Samtstagabend bis weit in die Nacht ohne Tränen aus und an Schlaf war kaum zu denken. Am Morgen wurde nahezu schweigend kaum etwas gefrühstückt. Die Dachse aufzumuntern war kaum möglich! So war es auch nicht verwunderlich, dass Eisenach, die brannten auf den Sieg, zur Halbzeit 11:13 führte und diesen Vorsprung danach noch ausbauen konnte. Aber die Bergstädter gaben niemals auf führten ca. fünf Minuten vor Ende wieder mit einem Tor. Das Unglaubliche, nach der Vorgeschichte schien wieder greifbar. Aber ca. eine Minute vor Abpfiff hatte sich das Blatt wieder gewendet. Freiberg war in doppelter Unterzahl mit einem Tor in Rückstand (22:23). Keine Ahnung woher die Energie kam, das Spiel zum 24:23- Sieg noch einmal zu drehen!!! Danach brachen natürlich wieder alle Dämme, … Da Braunschweig, unser letzter Gegner, durch einen Freiwurf in der letzten Sekunde gegen Glinde mit 18:17 gewann, war klar, ein Unentschieden reicht! Nach anfänglichen Problemen mit den extrem robusten Niedersachsen konnten die Dachse mit 14:13 in die Pause gehen. In der zweiten Spielhälfte nahmen die Dachse das Spiel weiter in die Hand und warfen ein beruhigendes Polster (19:14) heraus. Im Schoße des sicheren Sieges konnte Braunschweig aber beim 21:21 den ersten Ausgleich erzielen. Dazu kam in dieser Phase eine weitere schwere Verletzung der Dachse, die die Jungen sichtbar lähmte. Einen Fehlwurf später zerplatzten, durch einen Freiwurf der Niedersachsen eine Sekunde vor Ultimo, die Freiberger rosa Wolken. Wieder ein Tor, diesmal aber sportlich fair. Wieder brachen alle Dämme …

Trotzdem konnten sich die HSG-Dachse damit ihr Ticket für die A-Jugend- Bundesliga für die kommende Saison buchen. Zur „Strafe“ mussten sie nur zehn Tage warten, bis klar war, dass der letzte zu vergebene Platz nicht mit einer Wildcard durch die HBL vergeben wird.

Fazit: Wie auch immer. Als komplette B-Jugend sich für die A- Jugend- Bundesliga – Qualifikation so zu präsentieren, kann nur mit absoluter Hochachtung begegnet werden. Schnell wurden, aufgrund ihrer Spielkultur, die Freiberger Jungen in den höchsten Tönen gelobt. Auch wegen ihrer personellen Situation (Verletzte, zwei schwer Angeschlagene) vor dem Turnier kann ich nur den Hut ziehen vor dieser Mannschaft!!! Viele ihrer Gegenspieler können schon über viel höhere Erfahrungen, z.T. natürlich aus der Jugend-Bundesliga aber auch aus Einsätzen aus Bundesliga oder 3.Liga Männer, zurückgreifen! Kaum einer hätte zudem solche Tiefschläge, eben auch g r o b unsportlicher Natur, verkraftet. Hut ab!!!

Insgesamt muss man aber auch sagen, dass der Umgang der Trainer (außer einer Mannschaft, aber das kennen wir seit Minimum einem Jahr nicht anders) untereinander und der Spieler ä u ß e r s t wohltuend war, erst recht, wenn man bedenkt, um was es ging. Cool war auch, dass wir und Glinde uns immer gegenseitig anfeuerten. Zudem waren, mit der bekannten Ausnahme, alle anderen Schiedsrichter- Paare absolut korrekt und richtig gut. Unglaublich auch, wie oft in fast allen Begegnungen teilweise 5-Tore- Führungen immer wieder gedreht wurden.

Unser besonderer Dank geht an die Eltern, die ihre Jungen bei dieser Herausforderung in Helmstedt unterstützten, an unsere Physio Stephanie Pech, die extra ihre Weiterbildung für uns unterbrach und an Dr. Alexander Weiser, der mit seinem Einsatz wiederholt dafür sorgte, dass Spieler überhaupt erst mal teilnehmen konnten!

PS: Bei allen Lobgesängen, einiges muss in der kommenden Spielzeit dringend verbessert werden: v.a. der effektive Torabschluss!!!! Scheinbar große Reserven gibt es wohl auch in der Endgestaltung von wichtigen Spielen. Die eben erst erlebten Beispiele in der Quali (Heidmark, Braunschweig) oder beim Bundesfinale (Großwallstadt) sind dafür ein Beleg und ließen sich bekannterweise aus den Vorjahren um einige ergänzen.

Ach so: GLÜCKWUNSCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Text: Andreas Bolomsky
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
[-] The following 4 users Like Axelkatze's post:
  • Freiberger, Uffta - Mann, Kaddl, Kai Schoenfeld
Antworten
#25
Glückwunsch nach Freiberg!! Das ist ein toller Erfolg für die HSG !!!
Hurra - das ganze Dorf ist da!!! - http://www.lsvfans.de
Antworten
#26
Und hier ist die Staffeleinteilung für die A-Jugend-Bundesliga Staffel Ost:

Füchse Berlin (Meister)
SC Magdeburg
TSV Burgdorf
HBA Leipzig/Delitzsch
SG Lira/Preussen Berlin (N)
Eintracht Hildesheim
MTV Braunschweig
VfL Bad Schwartau
HC Empor Rostock (N)
HSV Hamburg
TSV Anderten
HSG Freiberg (N)

Das werden sicherlich TOP-Vorspiele in der Ernst-Grube-Halle und die mitteldeutschen Oberligagegner sollten deshalb vielleicht etwas zeitiger anreisen.
Antworten



Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
Thumbs Up 3. Liga Staffel Ost 2015/16 - regelt auch die Abstiegsplätze in der MDOL Maik aus Chemnitz 7 8.833 11.03.2016, 22:20
Letzter Beitrag: TSG-Fan
  Jugend trainiert für Olympia Dirk 0 4.214 20.05.2014, 08:53
Letzter Beitrag: Dirk
  A-Jugend Buli-Quali Axelkatze 5 12.359 03.06.2013, 12:15
Letzter Beitrag: Axelkatze
  3.Liga Ost Kai Schoenfeld 33 52.149 23.04.2013, 19:42
Letzter Beitrag: mw
  2. Liga Livestream: Eisenach-Leipzig Axelkatze 0 3.947 09.02.2013, 19:34
Letzter Beitrag: Axelkatze
  Die A-Jugend des DHB in Hermsdorf jr 8 10.798 22.09.2011, 08:24
Letzter Beitrag: jr
  MHV Liga HR 1 4.373 10.12.2010, 13:43
Letzter Beitrag: Dirk

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste