HSV Ronneburg
#1
Der HSV Ronneburg ist ein reiner Handballsportverein mit circa 200 Mitgliedern. In allen Altersklassen gibt es Mannschaften (nur männliche und eine Freizeitfrauenmannschaft), die bereits seit Jahren erfolgreich am Spielbetrieb in Thüringen teilnehmen.
In den 70er und 80er Jahren war Wismut Ronneburg mehrfach in der DDR-Liga, der zweithöchsten Spielklasse, vertreten. Die 1. Männermannschaft spielt seit der politischen Wende immer in der Oberliga und ist somit der Verein, welcher die längste "Dienstzeit" in der Oberliga Thüringen aufweisen kann. Nach der Saison 2009/2010 ist die 1. Männermannschaft in die neue Mitteldeutsche Oberliga aufgestiegen.
Im Jugendbereich sind die Ronneburger Mannschaften stets erfolgreich und gewinnen somit auch viele Landesmeistertitel. Daher wurde der HSV Ronneburg schon seit einigen Jahren zum Talenteförderzentrum des KSB Greiz ernannt.

Hier die Platzierungen der letzten Jahre:
Saison 1990/91 3. Platz
Saison 1991/92 4. Platz
Saison 1992/93 4. Platz
Saison 1993/94 2. Platz
Saison 1994/95 3. Platz
Saison 1995/96 4. Platz und Pokalsieger des Landes Thüringen!
Saison 1996/97 10. Platz
Saison 1997/98 4. Platz
Saison 1998/99 5. Platz
Saison 1999/00 5. Platz
Saison 2000/01 5. Platz
Saison 2001 /02 6. Platz
Saison 2002/03 9. Platz
Saison 2003/04 4. Platz
Saison 2004/05 3. Platz
Saison 2005/06 5. Platz
Saison 2006/07 2. Platz
Saison 2007/08 4. Platz
Saison 2008/09 3. Platz
Saison 2009/10 2. Platz - Aufstieg in die neue Mitteldeutsche Oberliga

Die Ronneburger Sporthalle (Zeitzer Str. 17, 07580 Ronneburg) wurde 1969 erbaut und dient seither dem Handball- und Schulsport in Ronneburg. Das Ronneburger Sportzentrum umfasst Sporthalle, Bürgersaal, Sportplatz und Freianlagen, Kegelbahn,
Sporthotel und Gästezimmer. Die Übernachtungskapazitäten belaufen sich auf ein 1-Bett-, neun 4-Bett-, ein 6-Bett-und ein 8-Bett-Zimmer.
Damit eignen sich diese hervorragend für die Durchführung
von Trainingslagern in Ronneburg.

Im Männerbereich ist die Benutzung von Haftmitteln erlaubt.

Anfahrt:
A4 aus Richtung Dresden: BAB-Abfahrt Ronneburg - in Richtung Ronneburg/Gera - Raitzhain - Ortseingang Ronneburg - bis zur Ampelkreuzung recht in Richtung Zeitz abbiegen (Zeitzer Str.) - der Straße bis zum Ortsausgang folgen - am Ortsausgang befindet sich das Sportzentrum/Sporthalle auf der linken Seite.
A4 aus Richtung Frankfurt/M.: BAB Abfahrt Gera-Leumnitz - in Richtung Korbußen immer der Hauptstraße folgen - nach dem GWG an der nächsten Kreutzung rechts abbiegen - am Ortseingang befindet sich das Sportzentrum/Sporthalle auf der rechten Seite.
Parkplätze sind ausreichend vorhanden (Parkplatz des Sommerbad ist nutzbar)

Kontakt:
HSV Ronneburg e.V.
Geschäftsstelle
Zeitzer Str. 17
07580 Ronneburg

Tel+Fax: 036602/34789
e-Mail: hsv-ronneburg (at) jetzweb.de
Internet: http://www.hsv-ronneburg.de
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#2
So sieht der Spielerkader des HSV Ronneburg für die Saison 2010/2011 aus:

1 Hannes Seidemann
12 Robert Zehmisch
16 Pierre Liebelt

2 Stefan Oertel
3 Sven Gottschalk
4 Jan Pampel
5 Matthias Zänsler
6 Veit Nowak
7 Maximilian Glause
9 Zdenek Koranda
10 Peter Masat
11 Florian Förster
14 Hagen Rose
15 Mirko Alexy
17 Lukas Zverina
18 Oliver Meyer
20 Michael Seime

Trainer: Steffen Schreiber
Co-Trainer: Daniel Botor
Betreuer: Wolfgang Klinger

Abgänge:
Daniel Koska (ZHC Grubenlampe Zwickau)
Marek Klekner (TV Münchberg)

Zugänge:
Maximilian Glause (Post SV Gera)
Hagen Rose (Post SV Gera)
Mirko Alexy (wieder zurück vom Post SV Gera)
Stefan Oertel (HSV Bad Blankenburg)
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#3
Ronneburgs Handballer liebäugeln mit Mittelfeldplatz
Porträt

Am 11. September startet der HSV Ronneburg mit einem Heimspiel gegen Eintracht Glinde in die Saison der neu formierten MHV-Handball-Oberliga. Nur noch wenige Tage bleiben Trainer Steffen Schreiber und seiner Mannschaft, sich darauf vorzubereiten.
Gera. Unsere Zeitung unterhielt sich mit dem 46-jährigen Coach.

Fühlen Sie sich gerüstet für den Saisonstart?

Ja, wir sind gerüstet. Wir haben ordentlich trainiert, auch wenn wir in den Testspielen nicht immer die erwünschten Ergebnisse erreicht haben. Im ersten Spiel zu Hause gegen Pirna oder beim Turnier in Bad Blankenburg gegen den HSC Erfurt oder auch den Gastgeber haben wir überzeugt. Wir wissen, wo wir stehen.

Was war der Grund für die teils mäßigen Resultate?

Wir haben viel gespielt, vielleicht sogar zu viel. Zehn Testspiele das ist schon an der Grenze für eine Mannschaft. Die eine oder andere Trainingseinheit mehr hätten wir gebrauchen können. Das merke ich mir für die nächste Saison.

Die großen Verstärkungen hat der HSV Ronneburg diesmal nicht getätigt, eher auf Ergänzungen gesetzt. Warum?

Da spielen wirtschaftliche Erwägungen eine nicht untergeordnete Rolle. Neue Spieler sind eben nicht ganz billig. Zum anderen verfügen wir über eine eingespielte Mannschaft, die wir punktuell verstärken wollten, was wir aber noch nicht geschafft haben.

Was macht es so schwierig, einen Spieler für den rechten Rückraum zu finden?

Es liegt in der Natur der Sache, dass es nicht so viele Links- wie Rechtshänder gibt. Die Spieler, die wir bisher getestet haben, haben wir nicht gewollt.

Können Sie die Neuzugänge kurz vorstellen?

Hagen Rose ist ein junger, sehr talentierter Spieler für den linken Rückraum. Er verfügt über eine sehr gute Wurftechnik, muss körperlich aber noch zulegen. In der Vorbereitung hat er die Erwartungen erfüllt, war sehr fleißig und engagiert. Er ist als Ergänzung zu Lukas Zverina gedacht. Maximilian Glause ist ein sehr fintenreicher Linksaußen, der perspektivisch auch in der Mitte eingesetzt werden kann. Nach dem Weggang von Daniel Koska mussten wir auf dieser Position handeln. Mirko Alexy ist ein Allrounder, sehr flexibel einsetzbar.

Wer sind Ihre Favoriten in der MHV-Oberliga?

Das ist schlecht einzuschätzen. Die SG LVB Leipzig hat in der Vorbereitung gegen Drittligist DHfK nur mit einem Tor Unterschied verloren. Vom gleichen Gegner sind wir im Testspiel förmlich überrollt wurden. Auch den SV Oebisfelde 1895 und die HSG Freiberg erwarte ich vorn. Mein Geheimfavorit ist der HC Elbflorenz Dresden. Da ist kein Thüringer Verein darunter.

Worin liegt das Problem im Freistaat?

Es gibt kein Sportgymnasium für den Handball. Das ist in der Leipziger und Magdeburger Gegend anders. Da werden jedes Jahr zehn, zwölf gut ausgebildete Handballer fertig. So etwas fehlt in Thüringen. Solch ein Gymnasium, an dem vier Stunden pro Tag trainiert wird, ist durch die beste Nachwuchsarbeit in den Vereinen nicht zu ersetzen.

Trotzdem sind auch für Sie die Derbys gegen die Thüringer Vereine von besonderem Interesse, oder?

Sicherlich, man kennt sich untereinander. Da kommen viele Zuschauer mit. Aus Bad Blankenburg erwarte ich allein um die einhundert. Ich freue mich auf diese Spiele gegen Hermsdorf, Bad Blankenburg, Ziegelheim und Apolda besonders. Da sind die Hallen voll.

Welche Chancen rechnen Sie sich mit dem HSV in der neuen Liga aus?

Wir wollen nicht nur um den Klassenerhalt spielen. Unser Ziel ist ein Mittelfeldplatz zwischen Rang fünf und neun. Wir verfügen über eine eingespielte Mannschaft, die in den letzten Wochen einen weiteren Schritt nach vorn gemacht hat.


Jens Lohse / 01.09.10 / OTZ
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