1. Runde DHB Pokal
#1
1.Runde im DHB Pokal gegen den TV 05/07 Hüttenberg (2. Bundesliga Süd)

Mitten in die Saisonvorbereitung der Hermsdorfer Kreuzritte hinein kommt es am kommen Samstag im Holzland zum Pokalhit zwischen dem letzt jährigen Vierten der 2. Bundesliga Süd, dem TV Hüttenberg und dem Aufsteiger in die Mitteldeutsche Liga und Pokalsieger des Freistaates Thüringen, dem SV Hermsdorf.
Coach Jens Friedrich sieht das Duell zwischen David und Goliath mit einem lachenden und einem weinendem Auge und macht sich und seinen Jungs deshalb auch keinen unnötigen Druck vor der Partie.
Einerseits kommt das Spiel für sein Team einfach zu zeitig. Nach nur 4 Trainingsspielen, nimmt man die Partie am kommenden Donnerstag in Zwickau noch mit dazu und 4 Wochen Saisonvorbereitung, ist für die Hermsdorfer die Saisonplanung primär auf den 1. Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga am 11. September gegen den LVB- Leipzig ausgerichtet. Außerdem haben sich die Hermsdorf zum Einspielen der Mannschaft bisher nur unterklassige Gegner ausgesucht. Diese Vorbereitungsspiele wurden bisher auch alle relativ souverän gemeistert, trotzdem fehlte bisher der ultimative Härtetest.
Nun kommt gleich der Hieb mit einem zwei Klassen höher angesiedeltem Gegner, der zudem die Ambitionen hegt mit seinem Team auch in der übernächsten Saison unbedingt in der dann eingleisigen 2. Bundesliga spielen zu wollen. Dementsprechend haben sich die Gäste aus Hessen auch weiter verstärkt und stecken außerdem schon seit Mitte Juni in der Saisonvorbereitung.
Anderseits ist dieses Pokalspiel für die Region sicherlich ein Handballleckerbissen per Exzelance, den man nicht alle Tage erlebt.
Für die Jungs um Kapitän Stefan Riedel zwar ein ungleicher Gradmesser aber ein Spiel, dass man mit Sicherheit einfach genießen sollte. Vielleicht kann man den Bundesligisten hier und da mal ärgern, von ihm auf jeden Fall lernen und zusätzlich Sachen für das eigene Spiel abschauen.
Genießen wir, die Spieler, Fans und Zuschauer einfach diesen Abend und wünschen uns eine volle Hütte. Stärken den Kreuzrittern, auch wenn es nicht so laufen sollte wie gewünscht, den Rücken und honorieren lautstark die guten Aktionen der einheimischen Jungs.
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#2
Hermsdorfer Handballer erwarten im DHB-Pokal Zweitligist TV Hüttenberg

SV Hermsdorf, Handball.


Wer am Sonnabend gegen 21 Uhr das Parkett der Werner-Seelenbinder-Sporthalle in Hermsdorf als Sieger verlässt, steht außer Frage.
Hermsdorf. Die Gäste vom TV Hüttenberg sind nicht nur Zweitligist, sie wollen auch im nächsten Jahr in der zweithöchsten Spielklasse antreten. Dafür müssen sie sich in der kommenden Saison für die künftige eingleisige zweite Liga qualifizieren. Die Hüttenberger reden nicht um den heißen Brei herum: Zweite Liga 2011, Hüttenberg soll dabei sein.
Für den Gastgeber SV Hermsdorf, der in 14 Tagen an gleicher Stelle gegen den LVB Leipzig zum ersten Mal um Punkte für die Mitteldeutsche Oberliga spielt, wird der sonnabendliche Vergleich in der ersten Hauptrunde des DHB-Pokals zu einem willkommenen Vorbereitungsspiel. "Normalerweise ist das DHB-Pokalspiel immer eine Woche vor dem Ligastart, in diesem Jahr liegen zwei Wochen dazwischen", sagte Hermsdorfs Trainer Jens Friedrich.
Freude nach dem Sieg im Pokalhalbfinale gegen den HSV Ronneburg. Masseur Holger Posse und Trainer Jens Friedrich
Dass die Hermsdorfer das Spiel trotzdem unheimlich ernst nehmen, verspricht der SVH-Abteilungsleiter Peter Winkler. "Für die meisten unserer Spieler ist das Spiel ein Höhepunkt. Im normalen Sportalltag spielt man nicht gegen einen Zweitbundesligisten. Wir haben nichts zu verlieren. Es wird kein Krampfspiel. Jeder kann sehen, wozu er in der Liga ist gegen einen Zweitligaspieler. Dabei wird man auch auf Grenzen stoßen. Das ist aber nichts Ungewöhnliches", sagte Winkler.
Und warum sollten sich die Fans das Spiel nicht entgehen lassen, obwohl der Ausgang schon vorher feststeht? Winkler hatte einige Gründe parat, die für einen Besuch sprechen. "Hüttenberg ist Zweitligist. Der TV stand im Vorjahr in der Tabelle der Süd-Staffel deutlich vor den Eisenachern. Das heißt, sie sind noch stärker. Das sagt wohl alles aus über die Klasse der Hüttenberger. Hüttenberg spielt mit Tempo. Das verspricht attraktiven Handball, das wird ein Leckerbissen. Und dann ist das Spiel ja nur möglich geworden, weil unsere Mannschaft beim zweiten Final Four triumphierte. Mit dem 25:23 im Finale gegen Ernestiner Gotha lösten wir das einzige Ticket für den DHB-Pokal", sagte der Verantwortliche.
In der ersten DHB-Pokalrunde, die nach territorialen Aspekten nach Norden und Süden gelost wurde, kommt es bis zum Sonntag zu 42 Partien. Vertreten sind Vereine der 2. Liga bis zu drei Vereinen aus Verbandsliga und Landesliga.
Neben dem SV Hermsdorf ist der ThSV Eisenach als zweiter Thüringer Verein im nationalen Pokalwettbewerb vertreten. Die Eisenacher spielen am Sonnabend, 19 Uhr, beim ambitionierten Drittligisten SC DHfK Leipzig um den Einzug in die zweite Runde.

Quelle:Jens Henning / 19.08.10 / OTZ
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#3
TVH testet im DHB-Pokal
Wetzlarer Neue Zeitung

20. August 2010

(wem). Nur ein kurzer Sommerausflug ist die Fahrt zum SV Hermsdorf für den TV Hüttenberg nicht. "Es ist unsere Generalprobe für die Liga", betont Jan Gorr, der Trainer des Handball-Zweitligisten. Den gastgebenden Thüringern, die in der Oberliga Mitteldeutschland zu Hause sind, bleibt in der ersten Runde des DHB-Pokals nur die Außenseiterrolle. "Wir gehen als Favorit ins Spiel", versucht Gorr vor dem morgigen Duell (Anwurf: 19.30 Uhr) gar nicht erst, die Aufgabe schwerer zu reden als sie ist.

Die guten Ergebnisse der Testphase lassen Hüttenberg auf eine starke Saison hoffen. "Wir hatten eine sehr, sehr ordentliche Vorbereitung", bestätigt der Coach. "Das, was wir uns erarbeitet haben, wollen wir nun auch in die Punktspielrunde rüber nehmen. Wir haben daher den klaren Anspruch, die Partie in Hermsdorf für uns zu entscheiden."

Trotz des Klassenunterschieds sei der Oberligist nicht zu unterschätzen: "Hermsdorf spielt einen guten Handball. In so einem Spiel kann immer etwas passieren, denn es geht jedes Mal bei 0:0 los. Ich erwarte, dass wir mit der nötigen Konsequenz zu Werke gehen."

Große Stücke erwartet Gorr bereits von Sebastian Weber. Der Kreisläufer, der vom Bundesligisten HSG Wetzlar zu den Blau-Weißen wechselte, hat seinem Trainer "bereits gezeigt, wie wertvoll er in Abwehr und Angriff für uns sein kann. Er ist eine echte Verstärkung. Er hat sich schon richtig gut eingelebt."

Im Gegensatz zu Weber bittet Gorr bei Timm Schneider noch um Geduld. "Wir müssen ihm noch Zeit geben, weil er noch nicht die Möglichkeiten hatte, sich zu integrieren. Da kommt das Pokalspiel gerade recht."

Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung
Pflichtspielauftakt für TVH bei Oberliga-Aufsteiger

20. August 2010

Beim SV Hermsdorf letzten Schliff für Rundenstart holen - Eigenes System durchbringen

Hüttenberg (hwt). Der Pflichtspielauftakt für den TV Hüttenberg nach harter, wochenlanger Vorbereitung startet am morgigen Samstag um 19:30 Uhr beim mitteldeutschen Oberligisten vom SV Hermsdorf. "Am Samstag, den 21. August 2010, 19:30 Uhr kommt es zum ersten Saisonhighlight, dem DHB-Pokal. Mit dem TV Hüttenberg kommt eine Top-Mannschaft der 2. Bundesliga nach Hermsdorf. Gänzlich unbekannt ist der TV Hüttenberg nicht, vor fast 20 Jahren in der Saison 1991/92 traf man in der 2. Bundesliga aufeinander", so ist auf der Homepage des thüringischen Handballoberligisten im Vorfeld zu lesen, der mit nur drei Minuspunkten als Aufsteiger in Thüringens höchster Spielklasse in der neuen Saison antreten wird.

Doch nach den zahlreichen Testspielen in den letzten Wochen und dem denkbar knapp verpassten Finaleinzug beim Sparkassencup steht vor dem Anpfiff für den heimischen Handballzweitligisten die 280 Kilometer lange Reise mit dem Mannschaftsbus an. Als Generalprobe bezeichnet TVH Trainer Jan Gorr den Auftritt in der ersten Runde des Deutschen Handball Pokals, "da gilt es konzentriert und vor allem konsequent auf uns zu schauen. Im ersten richtigen Spiel können wir uns sicherlich den letzten Schliff für den Zweitligarundenauftakt in einer Woche zuhause gegen den HC Erlangen holen. Auch die Mannschaft sieht das Spiel als Auftakt der Pflichtaufgaben, trotzdem werden wir niemanden unterschätzen."

Natürlich ist die Trainingsperiodisierung der Hüttenberger auf den Auftakt der Südstaffel in acht Tagen ausgelegt, da wird dann jeder der Aktiven seine Fitness auf den Punkt gebracht haben. Verzichten muss Gorr lediglich auf Rechtsaußen Michael Bepler, der an muskulären Problemen im Oberschenkel laboriert. Der Einsatz von Timm Schneider wird erst am heutigen Freitag mit der HSG Wetzlar geklärt sein.

Sehr zufrieden ist der Trainer vor allem mit Neuzugang Sebastian Weber, der ehemalige Wetzlarer zeigte sich schon beim Sparkassencup in Abwehr und Angriff sehr harmonisch mit seinen Nebenleuten, überzeugte dabei mit seiner verbalen und physischen Präsenz auf dem Feld. Die Integration von Schneider, der aufgrund seines Zweitspielrechts bei der HSG Wetzlar natürlich dort viele Trainings- und Einsatzzeiten erhält, "wir sicherlich im Lauf der Runde erfolgen müssen. Da wird es sicherlich noch viele Gelegenheiten geben", so Gorr weiter. Dabei kommt dem bulligen Schneider gerade in der neuen, defensiveren 5:1-Deckung des Zweitligisten eine zentrale Rolle zu. "Ich bin mit der neuen taktischen Alternative schon recht zufrieden, doch ob sie in einem echten Wettspiel schon reicht, bleibt natürlich abzuwarten", so der Trainer.

Im Tor wird wie in der letzten Runde wohl Matthias Ritschel die Nummer eins werden, obwohl beide Keeper sich laut Gorr individuell stark verbessert zeigen.

Den Gegner hat der Coach per Videostudium studiert, doch will er keine besonderen starken Merkmale herausstellen: "Natürlich ist ein Oberligist gerade gegen klassenhöhere Teams immer 100 Prozent bei der Sache, doch für uns wird es wichtig sein, die Klassenunterscheide von Anfang an aufzuzeigen. Gorr schwört sein Team darauf ein, das eigene System durchzubringen und eigene Stärken zu zeigen." Vielleicht wartet dann in der nächsten Runde des DHB-Pokals ein attraktives Heimspiel mit einem möglichst hochklassigen Gegner auf den TV Hüttenberg und seine Fans.

Quelle: Gießener Anzeiger
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#4
Die Saison beginnt mit dem Pokal-»Prolog«

20. August 2010

(jms/vk). »Endlich geht es wieder los!« Das war der meist gehörte Satz beim Benefizspiel zwischen dem TV 05/07 Hüttenberg und der HSG Wetzlar am Mittwochabend. Die Handball-Freunde der Region sind heiß auf den Zweitligisten Hüttenberg, der eine knüppelharte Qualifikationssaison vor sich hat. Der Prolog läuft am Samstag, wenn die Gorr-Schützlinge um 19.30 Uhr in der ersten Runde des DHB-Pokals beim thüringischen Oberligisten SV Hermsdorf antreten müssen. Eine Pflichtaufgabe, ehe der stressige Ligaalltag beginnt.

Drei Wochen vor dem Saisonstart in der Handball-Oberliga Hessen kann auch die SG Kleenheim bereits im Rahmen der 1. DHB-Pokalrunde der Männer den Ernstfall proben. Die Kleenheimer sind als Oberligist klassenhöher und gastieren am Sonntag um 17 Uhr beim TSV Heiningen, der in der Württemberg-Liga Nord spielt.

SV Hermsdorf - TV 05/07 Hüttenberg (Sa., 19.30 Uhr): Bei der 25:26-Niederlage seiner Mannschaft gegen die HSG Wetzlar schonte Trainer Jan Gorr in der Endphase seine Stammkräfte Florian Laudt, Sebastian Weber und Tomasz Jezewski. »Man merkt den Spielern schon an, dass sie von den zahlreichen Trainingseinheiten und der harten Vorbereitung müde sind. Deswegen habe ich einige Leistungsträger gegen Wetzlar früher von der Platte genommen, um kein Risiko einzugehen. Spätestens beim Ligaauftakt gegen Erlangen werden wir einen frischen Eindruck machen«, verspricht der Trainer.

Hermsdorf als frischer Qualifikant für die Oberliga Mitteldeutschland kommt vom Niveau gerade recht, um in einer Wettkampfsituation sich den Feinschliff zu holen. Im Tor hat der SVH mit Petr Nedved einen starken und erfahrenen Rückhalt. Auch sonst können die Ostthüringer, die von Jens Friedrich trainiert werden, eine talentierte Truppe vorweisen, die aber im Normalfall dem TVH nicht das Wasser reichen kann. »Hermsdorf hat schon eine gute Truppe. Aber wenn wir unsere taktischen Vorgaben erfüllen und Normalform an den Tag legen, werden wir weiterkommen«, ist sich Gorr sicher.

Die Niederlage gegen Wetzlar am Mittwoch konnten die Mittelhessen durchaus verschmerzen. Vielmehr sahen die Hüttenberger Fans abermals einen Zweitligisten, der mit dem großen Nachbarn in allen Spielsituationen mithalten konnte. Vor allem Kreisläufer Sebastian Weber, der im Juni von der HSG nach Hüttenberg wechselte, ist bestens ins Spielsystem integriert und macht eine gute Figur. Hohe Erwartungen dürfen die Fans auch an die Flügelzange haben. Rechtsaußen Florian Billek ist derzeit in bestechender Frühform. Auf der linken Außenbahn konnte Andreas Lex zuletzt ebenfalls mit kaltschnäuzigen Abschlüssen aufwarten und überzeugen.

Nach den vielen Testspielen und kräftezehrenden Trainingseinheiten steigt die Vorfreude auf den Ligaalltag. Gorr: »Jeder bei uns freut sich, dass es endlich wieder los geht. Wir gehen mit einem ambitionierten Ziel in die Runde und wollen gleich gut loslegen. Das Spiel in Hermsdorf nehmen wir als Pflichtspiel sehr ernst. Wir wollen eine Runde weiterkommen. Ab jetzt beginnt die heiße Phase. Wir können alle Spieler einsetzen und haben keine Verletzungen zu beklagen.«

Inwiefern das für Timm Schneider gilt, bleibt abzuwarten. Der wurfkräftige Shooter, der in Hüttenberg und Wetzlar spielen darf, konnte sein Leistungsvermögen beim Zweitligisten bislang nicht so deutlich zur Geltung bringen. Denn Schneider ist wider erwarten vermehrt bei der HSG im Einsatz. Ob der bullige Rückraumspieler am Samstag mit ins thüringische Holzland fährt, ist noch nicht sicher. »Wir hatten uns das bisher schon ein bisschen anders vorgestellt. Es wird noch ein wenig dauern, bis Timm in unser System integriert ist«, sagt Trainer Gorr.

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung
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#5
Was erwartet wurde, ist letztendlich eingetroffen. Hermsdorf verliert am Ende deutlich gegen den TV Hüttenberg mit 22:35 (11:18).
20 Minuten hielt der Gastgeber dagegen (8:10 nach 15` 9:12 nach 20`), danach wurde die spielerische Überlegenheit der Hessen immer deutlicher. Fehlwürfe und Abspielfehler wurden gnadenlos mit passgenauem Konterspiel bestraft.
Im Positionsangriff sah es dagegen beim Oberligisten recht ansehnlich aus. Wenn man bedenkt, dass die Holzländer noch 3 Wochen bis zum Saisonstart haben, lässt die Leistung doch auf eine ordentliche Saison hoffen. Neuzugang Eric Fischer zeigte eine ansprechenden Leistung in seinem ersten Pflichtspiel für die Thüringer.
Auffälligster Spieler der Gäste war Florian Billek mit insgesamt 13 Toren.
Bei Hermsdorf überzeugten Ferenc Bergner mit 6 und Maik Grützbach mit 4 Toren.
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#6
Billek führt TVH in Runde zwei

Wetzlarer Neue Zeitung

22. August 2010

Hüttenberg gewinnt DHB-Pokal-Spiel beim Oberligisten TV Hermsdorf mit 35:22

(wem). Der TV Hüttenberg scheint gerüstet für die am kommenden Wochenende beginnende Handball-Zweitliga-Saison. Der SV Hermsdorf hatte gestern gegen die Blau-Weißen in der ersten Runde des DHB-Pokals nicht den Hauch einer Chance, weil der Zweitliga-Vierte der vergangenen Runde sein Spiel konzentriert über 60 Minuten durchzog und am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 35:22 (18:11) gewann.

Der Gang in Runde zwei des Cups erwies sich aber nicht als Spaziergang, weil die Gastgeber, die sonst in der Oberliga Mitteldeutschland beheimatet sind, den TVH zumindest in der Abwehr forderten. Aber Hüttenberg nahm den Kampf an und packte in der Defensive zu. So hielt der Pokalsieger des Freistaats Thüringen nur gut zehn Minuten mit. Nachdem Maik Grützbach den 6:6-Ausgleich erzielt hatte, war es vorbei mit der Ausgeglichenheit. Der haushohe Favorit legte noch einen Zahn zu und war nach dem 7:6 von Florian Billek nicht mehr zu halten.

Da half es dem Oberliga-Aufsteiger auch nichts, dass die gut gefüllte Werner-Seelenbinder-Halle wie ein Mann hinter dem Außenseiter stand. Wenn der TVH von Abwehr auf Angriff umschaltete, blieb den Thüringern nur die Zuschauerrolle. Dieses Spiel kam Rechtsaußen Billek entgegen, der sich gleich 13 Mal in die Torschützenliste eintrug. "Wir wurden in der Abwehr solider. Danach hatte Hermsdorf unserem Konterspiel nichts entgegenzusetzen", sagte TVH-Coach Jan Gorr. Die von Jens Friedrich trainierten Gastgeber lagen bereits bei Halbzeit angesichts der Kräfteverhältnisse fast schon aussichtslos mit 11:18 hinten.

Auch nach der Pause ließ Hüttenberg nicht locker. "Das meiste, was wir gesehen haben, war konsequent und ordentlich", ist Gorr überzeugt, sein Team rechtzeitig zum Rundenbeginn in Form zu haben. "Wir haben gemerkt, dass ein Pflichtspiel doch etwas anderes ist. Hier ging es lautstark zu. Davon können sich einige Zweitligisten eine Scheibe abschneiden. So, wie wir unsere Sache erledigt haben, muss man das erstmal lösen." Die Stimmung im Bus hatte dann Zweitligaformat. Der Sieg sorgte für gute Laune. "Das war ein gelungener Einstieg in die Pflichtspielrunde", kommentierte Gorr den Eilmarsch in Runde zwei des DHB-Pokals.

Hüttenberg: Ritschel, Redwitz - Andreas Lex (3), Faulenbach (1), Laudt (2), Jezewski (1), Weber (4), Stefan Lex (6), Scholz (1), Fernandes (1), Billek (13/4), Pausch (2), Stock (1).
Schiedsrichter: Fröbe/Pesth (Kühnau).
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#7
Danke für den Bericht Onkel Wolfgang.
PS: hätte gedacht das jr den Bericht postet,er hat warscheinlich die Niederlage noch nicht verkraftet :-)))
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#8
HSG Freiberg OL - TuS Ferndorf 3L 22:34
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#9
nee is nich so. Onkel Wolfgang war 3 Minuten schneller als ich.
Und die Niederlage schmerzt eigentlich nicht so, denn wer realistisch die Partie gesehen hat, wusste schon vor Beginn, dass hier und heute nur ein Wunder hätte helfen können.
Das was die Hüttenberger mit den Holzländer am Samstag veranstaltet haben, dass hatten die Holzländer am letzten Donnerstag mit dem ZHC gemacht.
Fakt ist, wenn die Friedrich Schützlinge das Spiel sachlich werten, dann hat man schon viel gute Ansätze gesehen. Handball ist doch etwas anders als Fußball, da kann man sich nicht schnell mal mit 10 Mann hinten reinstellen und mauern ohne Ende. Im Handball kann man das Spiel verzögern aber auch da gibt es bekanntlich durch das Zeitspiel klare Grenze. Und die Holzländer haben versucht munter mitzuspielen. 15 bis 20 Minuten ging es gut.
Kein Grund also um dem Kopf in den Sand zu stecken
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#10
Thumbs Up 
(22.08.2010, 15:46)Onkel Wolfgang schrieb: HSG Freiberg OL - TuS Ferndorf 3L 22:34


Das Ergebnis lautet 23:34!

Das eine Tor wollen wir doch nicht unterschlagen. :-)
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
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