Europäischer SpitzenHandball in Meuselwitz
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Europäischer SpitzenHandball in Meuselwitz

Burgenlandkreis (red). In Meuselwitz wird am 10. und 11. August eine Vorrunde zum Handball-Champions-Cup ausgetragen. Mit dabei sind zwei deutsche und zwei internationale Topmannschaften.
Zu den bisherigen sechs Gewinnern zählen Mannschaften wie Magdeburg, Flensburg- Handewitt, Großwallstadt sowie Veszprem (Ungarn). Die Gewinner der letzten drei Turniere, die Füchse Berlin (2x) und Chehovski Medwedi (Russland) sind wieder mit von der Partie, wobei der Champions- Cup-Sieger von 2012 Medwedi seine Gruppenspiele in Meuselwitz austragen wird. Das gaben die Veranstalter vom HV Meuselwitz und das Management vom Handball- Champions-Cup bekannt. Gespielt werden soll in zwei Staffeln zu je vier Teams, wobei die Gruppe B in Meuselwitz an zwei Tagen ihre Spiele austrägt.
Etwas kompliziert gestaltet sich alle vier Jahre wieder die Auswahl der Mannschaften. “Ich glaube, wir haben eine gute Sympiose gefunden. Das sportliche Pech unserer Nationalmannschaft war unser Glück”, ist sich Kurth sicher. So konnte er die Füchse Berlin gewinnen, die mit dem Kroaten Nincevic nur einen Olympiateilnehmer haben. Besonders freuen können sich die Meuselwitzer auf den TBV Lemgo. Der Europacupsieger von 2006 und 2010 kommt mit kompletter "Ersten". Desweiteren ist der schwedische Vizemeister von 2012 IK Kristianstad mit von der Partie. Obwohl Schweden an den Olympische Spielen teilnimmt, spielen die schwedischen Nationalspieler überwiegend in Dänemark, Deutschland oder Spanien. Trainiert wird die Mannschaft vom schwedischen Nationalcoach und ehemaligen Löwentrainer Ola Lindgren. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld von Thüringer Zweitligisten THSV Eisenach.
In der Parallelgruppe spielen die Füchse Berlin als Pokalsieger 2010 und 2012. Das französische Pendent zu den Füchsen ist Saint Raphael var Handball, die ebenfalls völlig überraschend Platz 3 belegten- existiert die Mannschaft doch erst sechs Jahre. Hinzu kommt in der Gruppe Pick Szeged (Ungarn), die enorm augerüsted hat. Hinzu kommt in der Gruppe der Gastgeber des Finaltages Dessau Rosslauer HV.
Insgesamt wird Meuselwitz vier Spiele an den beiden Tagen in der Schnaudertalhalle erleben. Die Auftaktspiele am 10. August in der Gruppe B (17 Uhr) bestreiten THSV Eisenach gegen Chehovski Medwedi und 19 Uhr TBV Lemgo gegen IFK Kristianstad. Am Samstag spielen 17 Uhr die Verlierer sowie um 19 Uhr die Gewinner der Freitagsspiele gegeneinander.
In der Gruppe A spielen am Freitag in Hohenmölsen Dessau-Roßlau gegen Saint Raphel und Füchse Berlin gegen Pick Szeged. Die Samstagspiele der Gruppe A finden dabei in Wittenberg statt.
Der Finaltag startet dann in der Anhalt-Arena Dessau ab 11 Uhr.

Tickets sind zum Preis von 12 Euro (Kinder zwischen 6 und 14 Jahren bezahlen 8 Euro) sind bei
• HV Meuselwitz,
• Blumeneck Zipfel, Meuselwitz, Mühlgasse 2;
• Papierhandlung Burkert, Meuselwitz; Am Rathaus
• Bestellshop Ulich; Meuselwitz; Markt 5;
• Angelsport Maulwurf; Altemburg, Kirschberg 1
oder unter http://www.handball-championscup.de zu erwerben.

Quelle: wochenspiegel-web.de
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#2
Handballfest der Extraklasse in Meuselwitz mit internationalen Teams
Meuselwitz war der Gastgeber für Championscup mit dem Bundesligist TBV Lemgo und Teams aus Schweden und Russland.


Meuselwitz. Meuselwitz war Gastgeber für die Gruppenspiele zum Championscup, einer der attraktivsten Handball-Saisonvorbereitungs-Turniere Europas. Mit den Teilnehmern ThSV Eisenach (2. Bundesliga), dem schwedischen Vizemeister von IFK Kristianstad, dem russischen Meister von Chehovski Medwedi und dem Deutschen Bundesligisten vom TBV Lemgo hatte die Veranstaltung ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Handball der Extraklasse wurde den rund 400 Zuschauern an beiden Tagen geboten und hätte durchaus ein paar Besucher mehr verdient.
So bereits am Freitagabend beim Eröffnungsspiel zwischen Eisenach und den russischen Meister, wo die Westthüringer zumindest in der erste Halbzeit völlige Gleichwertigkeit erreichten und Medwedi Trainerlegende Vladimir Maximov immer wieder zu lautstarken Ansagen in Richtung seiner Spieler animieren sollte, was letztendlich zum standesgemäßen 29:25 Sieg noch reichen sollte.
Ebenso knapp ging es in der zweiten Begegnung zwischen Lemgo und Kristianstad zu, die ebenfalls lange völlig offen stand und am Ende die Deutschen mit 34:29 vorn sah, auch Dank des schnell ausgemachten Meuselwitzer Publikumslieblings, des 223-fachen Nationalspielers Florian Kehrmann. Damit standen die Paarungen für den zweiten Spieltag fest, bei dem es dann gar noch ein ganzes Stück schärfer zu gehen sollte. Schließlich ging es in den beiden Begegnungen darum, das Turnier nicht als Letzter bzw. mit der Chance auf den Pokalgewinn zu beenden. Und so schenkten sich am Samstag bereits bei Eisenach gegen Kristianstad die Spieler von Beginn an nichts und gingen zunächst mit der schwedischen Führung von 13:12 in die Halbzeitpause. Aber in der zweiten Spielhälfte drehte der lokale Vertreter mächtig auf, hatte vom 14:14 zum 25:16 einen richtigen Lauf und ging damit völlig verdient mit 31:19 als Sieger von der Platte.
Das Gruppenendspiel bot dann noch einmal eine Steigerung, die die Stimmung in der Halle aufkochen lassen sollte. Vor allem der siebte der letztjährige Deutsche Meisterschaft, der TBV Lemgo, bewies einmal mehr, dass er in der "stärksten Liga der Welt" mithalten kann und versuchte mit seinen flinken Flügelflitzern die Russen zu überrennen. Das dies bereits in der ersten Halbzeit beim 18:11 gelingen sollte, hatten wohl die Wenigsten erwartet. Aber die pfeilschnellen Arjen Haenen (Niederlande) und Patrick Zieker (Deutschland), immer wieder mit langen Pässen von Nationaltorhüter Carsten Lichtlein bestens in Szene gesetzt, überliefen den russischen Meister fast nach Belieben und sollten damit frühzeitig für eine Vorentscheidung sorgen können. Letztlich stand ein sicherer 31:21-Erfolg, nachdem die Nationalspieler Rolf Hermann und Sebastian Preiss noch ein paar Kabinettstückchen gezeigt hatten.
Am Ende hatte das Meuselwitzer Publikum ein hochklassiges Turnier gesehen, dass in Dessau seinen Abschluss fand.

Lutz Pfefferkorn / 14.08.12 / OTZ
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